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Wittenberge sicherer : Hochwasserschutz: Schutzwand ist fertig

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Zwischen Bahndamm und Schifffahrtsamt ist gegen die nächste Elbflut vorgesorgt

von
erstellt am 10.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Es ist geschafft: Zwischen dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) sowie dem Bahndamm Bad Wilsnacker Straße ist der Hochwasserschutz jetzt durchgängig gewährleistet, und zwar auf der Grundlage des neuen Bemessungshochwassers, wie das Landesumweltamt betont. Vorbei ist dort die Zeit der Notdeiche, wenn die Flut wie im vergangenen Jahr immer höher steigt.

Mitte der Woche fand die Bauabnahme für die letzten 125 Meter der neuen Hochwasserschutzwand statt. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Bauleiter Robert Schmidt mit Blick auf die Arbeit, die die Firma Eggers dort ablieferte.

Zur Abnahme der Schutzeinrichtung gehörte auch das probeweise Schließen der Scharten in der Mauer. Bei Hochwasser werden diese Mauerdurchgänge Richtung Stadt mit Aluminiumbalken verbaut. „Es klappt problemlos“, ist Schmidt zufrieden.

Das Landesumweltamt hat bei der Lösung des Hochwasserschutzproblems entlang dieses Stepenitzufers Hand in Hand mit der Stadt Wittenberge gearbeitet. Denn gleichzeitig und in funktionaler Verbindung mit dem Flutschutz hat die Kommune zwischen Ölmühle und dem WSA die neue Uferpromenade gebaut.

Auch dieser attraktive Wasserweg ist weitgehend fertig, so das städtische Bauamt. Bis zur Freigabe wird es allerdings noch etwas dauern. In Höhe der Speicher sind noch Schutzgeländer anzubringen. Außerdem wird an den Silogebäuden noch gearbeitet, der Bereich ist noch eine Baustelle. Das Bauamt bittet Spaziergänger dringend darum, die Absperrzäune nicht – wie schon geschehen – beiseite zu stellen. Sobald es möglich sei, würden die Absperrgitter beseitigt.

Der Uferweg verläuft zwischen Hochwasserschutzmauer und dem Fluss, steht bei einer Flut also unter Wasser. Eine Ausnahme bildet der Abschnitt direkt vor den Hafenspeichern. Dort verläuft die Promenade zwischen Hochwasserschutzwand und den Speichern, deren Fülltechnik an dieser Stelle als technisches Denkmal erhalten blieb.


 

 

 

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