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Weihnachtsgeschäft in der Prignitz : Hochsaison beim Spielzeug

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Weihnachten ist für die Spielzeugläden die wichtigste Zeit des Jahres. Beim Kauf kann man auf einiges achten.

„Für die Spielwarenläden beginnt das Weihnachtsgeschäft schon Mitte November“, weiß Liane Borchert, Mitarbeiterin im Goyer-Spielzeugladen im Wittenberger WEZ. Die Kinder von heute sehen etwas in der Werbung, das ihnen gefällt, und die Eltern und Großeltern machen sich zur Zeit auf den Weg und sondieren, ob es das begehrte Spielzeug auch zu kaufen gibt. Mancher Erwachsener mutiert dann selber zum Kind, angesichts der vielen einladenden Spielzeuge. „Man sieht das gerade oft bei den Vätern, die sich selber eine Autorennbahn wünschen, auch wenn das Kind das vielleicht nicht so will, aber die kommen her, probieren das aus und nehmen manchmal sogar eine mit“, sagt Liane Borchert lachend. Bei den Jungen sei seit Jahren der Trend zu Lego-Bausteinen ungebrochen, dieses Jahr, in Zusammenhang mit dem neuen Star-Wars-Kinofilm, werden besonders kleine Lego-Raumschiffe zum Zusammenbauen geschenkt. Mädchen würden sich häufiger ein Top-Model-Equipment wünschen, um ihren Vorbildern aus dem Fernsehen nacheifern zu können. Bei den Kunden, die lieber im stationären Handel statt im Internet kaufen, sei das Vertrauen in die bunten Spielzeuge sehr groß. „Gerade wenn es um Babyspielzeug geht, fragen die Kunden dann aber häufiger nach, wie das produziert wurde. Sie gucken dann auf die Gütesiegel und wissen, dass es getestet wurde“, so Borchert. Bei Mädchen und Jungen gleichermaßen gefragt sind in diesem Jahr Stofftiere, erklärt sie. Besonders farbenfrohe und niedlich guckende wie die sogenannten „Glubschis“.


Worauf man achten sollte


Spielzeug ist nicht gleich Spielzeug. Laut Renate Ehrnsperger, Projektleiterin des Kuscheltier-Tests bei der Stiftung Warentest in Berlin, gibt es einige Dinge, auf die man zum Beispiel beim Kauf eines Stofftiers achten kann. „Klar ist es wichtig, dass man sich die Plüschtiere genau anschaut drauf achtet, dass sie sauber verarbeitet sind“, sagt Ehrnsperger. Gerade Spielzeuge, mit denen man einen sehr langen und engen Kontakt hat, sollten bereits beim Kauf nicht unangenehm riechen. „Bei Stofftieren kann man an kleinen Teilen und Nähten ziehen, wenn es da nicht gut befestigt ist, sollte man sie nicht kaufen.“ Ebenso sollte man für Babys und Kleinkinder eher kurzflorige Tiere, also solche mit kurzem Fell, bevorzugen, die verlieren weniger Haare, die eingeatmet werden könnten.
Die Warentesterin empfiehlt, auf die Prüfsiegel zu achten, das CE-Zeichen alleine reiche nicht. Besser sei das GS-Zeichen, das für „Geprüfte Sicherheit“ steht. Dieses Sigel wird nach einer strengen Prüfordnung vergeben. Generell sollte man ein Plüschtier aus hygienischen Gründen immer wieder waschen, bereits schon vor der ersten Benutzung. „Beim Kauf sollte man drauf achten, dass es in der Maschine waschbar ist“, so Ehrnsperger.

 


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