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Riesenparty in hinzdorf : Hinzdorf und Herrentag – das passt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Tausende pilgerten gestern wieder zur Riesenparty an den Rand des Elbdorfes / Ob Jung oder Alt es wird immer mehr zum Familienfest

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erstellt am 15.Mai.2015 | 12:00 Uhr

Auf die verschiedensten Arten führte gestern der Weg einmal mehr viele Tausende Besucher aus nah und fern auf die große Herrentagsparty am Ortsrand von Hinzdorf. „So ist es gemütlicher, vor allem bei diesem Wetter“, meinte Jennifer Rath. Sie und ihre Freunde nutzten die bequeme Art mit dem Dampfer „Wels“, der erstmals auch von der neuen Anlegestelle „Alte Olmühle“ loslegte. Das hiesige Vergnügen zum Herrentag ist auch fest im Terminkalender bei der 13-köpfigen Truppe um Thomas Rammin eingeplant. Denn das ist die beste Gelegenheit, sich in ihrer Heimat wiederzutreffen. Aber vom Radeln halten sie nicht viel nach dem Motto: Das kann ungesund sein.

Tausende hingegen sehen das anders und erreichten das Mekka der Ausflügler per Drahtesel – auch bei den kühleren Temperaturen eine Ehrensache. „Für uns ist das Tradition und wir wollten uns mal etwas Lustiges einfallen lassen und haben noch bis gestern späten Abend dran rumgeschraubt“, erzählt Martin Dreier. Mit drei Freunden baute er sich ein Extra-Gefährt „Kantine on Tour“ zusammen, bei dem Musik, Treibstoff und natürlich Flickzeug mit an Bord ist.

Das Riesenevent ist mittlerweile zum Kult geworden – und auch immer mehr wird es zu einem Familienfest. Ob Jung oder Alt, kostümiert oder nicht, mit Picknickkorb oder Rucksack ausgerüstet – Hinzdorf ist an diesem Tage angesagt. Und natürlich wollen sie alle die „Prignitzfabrik“ hören. „Die Leute haben Spaß, wir haben Spaß, wir machen das für die Region“, sagt Sänger Bernd Palloks. Bandleader Detlef Benecke und Lutz Lange hatten seinerzeit diese Herrentagsparty ins Leben gerufen.

„Wir kommen bestimmt schon vier, fünf Jahre her, sind immer um die Mittagszeit hier. Es hätte heute nur ein bisschen wärmer sein können“, sagte Anneliese Weiland aus Wittenberge. Sie war mit ihrer Familie kurz nach zehn losgeradelt. Franziska Mäker, die mit ihren Freundinnen aus Perleberg angeradelt kam, brachte die Atmosphäre auf den Punkt. „Hier ist die Party, hier ist die Location. Das passt.“

Es ist mittlerweile wie es scheint ein Selbstläufer geworden, doch die Genesis GmbH mit der „Alten Ölmühle“ als Veranstalter blickt in die Zukunft und überlegt, sowohl die wesentlich kleinere Veranstaltung auf der Olmühle als auch noch Hinzdorf auszubauen. „Der Platz auf der Ölmühle bietet sich noch an, und in Hinzdorf können wir in Sachen Animation noch etwas machen“, sagt Lutz Lange.  

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