Hilfe in Not für zwei Sportvereine

Michael Vollmerich (2. v. r.) übergibt den Scheck an Andrea Beetz sowie an Lothar Haase und   Helge Gartz,  1. bzw.  2. Vorsitzender des  Wassersportvereins,  (links). Mit von der Partie auch Holger Lattorff.
Michael Vollmerich (2. v. r.) übergibt den Scheck an Andrea Beetz sowie an Lothar Haase und Helge Gartz, 1. bzw. 2. Vorsitzender des Wassersportvereins, (links). Mit von der Partie auch Holger Lattorff.

Reit- und Fahrverein sowie Wassersportler in Garsedow erhalten Finanzspritze von je 1250 Euro

svz.de von
04. Dezember 2013, 00:35 Uhr

„Ich gehe in den großen Raum rein und unter dem Teppich quillt plötzlich Wasser vor“, erinnert sich der Vorsitzende des Wittenberger Wassersportvereins, wie die Flut im Juli in die unteren Räumlichkeiten des Vereinsheims in Garsedow eindrang. „Und mächtig gelitten hat beim Hochwasser natürlich auch unser Außengelände mit der Slipanlage“, fügt Haase an. Alles wieder herzurichten, koste richtig Geld, sagt der Vereinschef. Deshalb ist die Freude der Garsedower Wassersportler auch so groß, als der Verkaufsgebietsleiter Michael Vollmerich von der Krombacher Brauerei mit einem Scheck nach Garsedow kommt. Die Summe von 2500 Euro, die das Getränkeunternehmen hier im Bereich für Flutopfer zur Verfügung stellt, geht zu gleichen Teilen an die Garsedower sowie an den Reit- und Fahrverein Uenze (RFV) mit seiner Außenstelle in Weisen.

Andrea Beetz nimmt das Geld für den RFV entgegen und ist überglücklich. Denn die Sorgen in Weisen sind groß, sagt sie und schildert die Not: „Alle Flächen waren überschwemmt. Die Pferde konnten nicht weiden. Wir mussten die Tiere evakuieren.“ Futter, das für den Winter bestimmt ist, musste verfüttert werden. Mit dem Rückzug des Wassers taten sich weitere Probleme auf. Die Koppeln sind wieder herzurichten. Neue Zäune werden gebraucht. Die Kosten gehen in die Tausende, sagt die Vereinsvertreterin.

Als Michael Vollmerich das hört, ist er sehr froh, „dass wir als Krombacher Brauerei auch hier helfen können, wo die Not so groß ist“. „Wir sind froh, dass die beiden Vereine diese finanzielle Unterstützung erhalten“, betont der Geschäftsführer des Kreissportbundes, Holger Lattorff.

Die Kontakte zwischen Brauerei und Kreissportbund bzw. den Sportvereinen hat der Prignitzer Ingo Jeschke mit geknüpft. Jeschke ist wegen einer Behinderung Frührentner und hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich bei Sponsoren und Spendern für Vereine in der Prignitz einzusetzen, damit diese Unterstützung bekommen.

Aber auch der Stadtsportbund von Bielefeld und der dortige DSC Arminia haben sich für die Spende stark gemacht, sagt Lattorff, denn der hiesige KSB ist mit den Bielefeldern befreundet.


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