Jugendclub Pirow : „Hier ist es nie langweilig“

Bereit zum Putzen: Patrick Zechel, Richard Schumacher, Adriano Congiu, Niklas Krause, Romina Dahncke und Maria Lea Krause.
Bereit zum Putzen: Patrick Zechel, Richard Schumacher, Adriano Congiu, Niklas Krause, Romina Dahncke und Maria Lea Krause.

Jugendliche aus Pirow räumen ihr Domizil auf und planen Veranstaltungen für das Jahr

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15. März 2015, 22:00 Uhr

Aufräumen, fegen, wischen, Fenster putzen: Mit der Aussicht, dass der Frühjahrsputz in ihrem Klubraum der Auftakt ist für die nächsten Veränderungen, die sie für ihr Domizil geplant haben, können sich Romina Dahncke, die Geschwister Niklas und Maria Lea Krause, Richard Schumacher und Adriano Congiu auch mit dieser Arbeit anfreunden.

Die Zwölf- bis Vierzehnjährigen haben ihr Domizil über den Räumlichkeiten der Pirower Kita. „Der Raum sieht noch so aus, wie unsere Vorgänger, die jetzt aber schon Familie haben, ihn gestaltet hatten. Wir wollen was Eigenes“, sagen die Fünf voller Selbstbewusstsein. Ein Graffitibild wäre gut, meinen die jungen Leute, und wie auf Kommando gehen ihre Blicke Richtung Patrick Zechel. Er ist als Jugendsozialarbeiter über die Berlin-Brandenburgische Landjugend für den Klub in Pirow zuständig und hat versprochen, dass er den Kontakt zu einem Sprayer herstellen kann. Die Mädchen und Jungen im Klub sind sicher: „Er hält sein Versprechen.“

„Das, was Patrick sagt, macht er auch“, sagen Romina und Lea Sophie. Sie finden ihn cool. Die Jungs sehen das genau so. Die Gruppe erzählt von der Kindertagsfeier. „Erst hatten wir nur einfach mal so die Idee. Aber Patrick hat gesagt, dann lasst es uns machen.“ Und sie machen es. Der Termin steht fest. Am 13. Juni steigt in Pirow die vom Jugendclub initiierte Feier.

„Jeder hat Aufgaben übernommen. Unseren Bürgermeister fragen wir, ob wir das große Zelt bekommen. Wir denken, dass auch die Kita ganz bestimmt mitmacht. Wir müssen nur noch fragen“, zählt Adriano die nächsten Schritte auf.

Planmäßig ist der Jugendclub Pirow immer freitags von 15 bis 20 Uhr geöffnet, bei besonderen Vorhaben auch am Sonnabend. Auf die Frage, ob sie sich Pirow auch ohne ihren Klub vorstellen können, ertönt ein einhelliges „Nein!“. Denn: „Hier ist es nie langweilig. Patrick und wir haben immer tolle Ideen.“ Und dann erzählen die jungen Leute – sich gegenseitig unterbrechend – wie sie am Freitag ganz spontan Lust auf Grießbrei mit Zimt und Pfirsichen bekommen haben. „Wir hatten gelesen, dass es das in der Kita gibt.“ Patrick habe gesagt: Ok, dann machen wir Grieß“. Ab ging es nach Berge in den Markt. In der Küche neben dem Klub wurde dann gemeinsam gekocht. „Es war super.“

Super waren auch die Ausflüge auf die Kartbahn und das Tischkicker-Turnier gegen Mannschaften aus der Gemeinde Groß Pankow. „Und wir haben gewonnen“, fügen die Pirower stolz an.  

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