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Der Prignitzer

18. November 2017 | 17:08 Uhr

Herzige Begrüßung auf der Ölmühle

vom

svz.de von
erstellt am 02.Jul.2013 | 10:04 Uhr

Wittenberge | Eine im wahrsten Sinne des Wortes herzige Begrüßung erlebte gestern die Produktionsleitung der Elblandfestspiele in Person von Lutz Lorenz und Dirk Hohwieler auf der alten Ölmühle. Jede Menge roter Herzen warteten im Büro auf sie. Als Symbol für die Liebe werden die Herzen an den beiden opulenten Open-Air-Abenden auf der Ölmühle immer wieder ins Auge springen. Schließlich widmen sich die 14. Elblandfestspiele ganz der Liebe. Die schönsten Kompositionen dazu aus Operette, Film und Musical erklingen am 12. und 13. Juli.

Gestern begann die heiße Phase der Vorbereitung. Nicht nur die Produktionsleitung bezog ihre Plätze, auch das Festspielbüro ist vom Kulturhaus direkt an den Ort des Geschehens umgezogen. Die Genesis-Gesellschaft macht es auch in diesem Jahr wieder möglich und stellt neben Büros an den beiden Galaabenden auch die Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen sich die Künstler für ihre Auftritte in Schale werfen.

Dirk Hohwieler, bei dem die Fäden für sämtliche technischen Belange zusammen laufen, ist gestern gleich nach der Ankunft erst einmal in die Räume unter der Festspielbühne gestiegen und konnte dort mit eigenen Augen feststellen: Alles dicht. Das Wasser hat keinen Weg ins Innere gefunden. "Wir haben in den Hochwassertagen darüber nachgedacht, ob wir ausräumen müssen", sagt Hohwieler. Zum Glück sei es aber nicht nötig gewesen. In der Unterbühne sind jede Menge Requisiten gelagert, aber auch die Stühle. Hohwieler wie auch Lorenz nutzen die Gelegenheit, allen zu danken, die beim Hochwasser die Deiche und Ufer verteidigt haben. Dort, wo sich jetzt hinter dem Speicher noch Sandberge türmen, Paletten sich stapeln, wollen ab Donnerstag nächster Woche Übertragungswagen des rbb Stellung beziehen. Der Sender zeichnet die Galaabende auf und strahlt sie am 17. Juli aus.

Zu den ersten Dingen, mit denen sich Lutz Lorenz, zuständig vor allem für die künstlerische Seite der Produktion, befasste, gehörte gestern dann auch das Ordern eines Flügels. Was wären schließlich "Liebe, Love, L’ Amour" ohne dieses Instrument.

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