Mitten in der Perleberger Altstadt : Heilige-Geist-Straße 5: Erste Mieter ziehen ein

Die Rückansicht: letzte Arbeiten auf dem Hof.
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Die Rückansicht: letzte Arbeiten auf dem Hof.

Für 1,5 Millionen Euro entstand hier modernes Wohnquartier /2015 folgt Sanierung der Uniformschneiderei

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05. Dezember 2014, 12:00 Uhr

Am 15. Dezember rollen bereits Umzugwagen an, ziehen die ersten Mieter in die Heilige-Geist-Straße 5 und 5a. Die anderen Mieter folgen dann im Januar.

Kaum noch vorstellbar, vor gut einem Jahr konnte man in dem Haus faktisch vom Keller bis in den Himmel blicken. Es gab so gut wie nichts, von dem der Schwamm nicht Besitz ergriffen hatte, berichtet Klaus Röpke. Er hat sich als Architekt auf die Fahnen geschrieben, hier ein neues Wohnquartier entstehen zu lassen. Auftraggeber: die GWG Wohnungsgesellschaft. Mit im Boot die BIG-Städtebau und der Denkmalschutz.

Ein städtebauliches Kleinod bietet sich jetzt in Sichtachse der Kirchstraße. Und im Innern: Acht altersgerechte Wohnungen, Zwei- und Dreiraum mit durchschnittlich 65 Quadratmetern, sind entstanden und parallel dazu auch gleich ein Großteil der Außenanlagen. „Kein Luxus aber ein Inbegriff modernen Wohnens“, umreißt es der Architekt. Und das mitten in der historischen Altstadt.

Vom Keller bis zum Dach wurde alles auf Vordermann gebracht. Neben dem Aufzug haben alle Wohnungen zum Hof ’raus einen Balkon bzw. die barrierefreien im Erdgeschoss eine Terrasse. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt dafür, dass Feuchtigkeit hier keine Chance hat. Geheizt wird vom Keller der ehemaligen Uniformschneiderei in der Karl-Marx-Straße aus. Das Haus wird übrigens im kommenden Jahr komplett saniert. Hier steht die Kesselanlage, die so konzipiert ist, dass sie das ganze Quartier, einschließlich Karl-Marx-Straße 9/10 und des kleinen Lückenschlusses in der Heilige-Geist-Straße, der noch errichtet werden soll, mit Wärme versorgt. Auf dem Dach eine Solaranlage, die für Warmwasser im Sommer sorgt und in der Heizperiode unterstützend ihren Dienst tut.

Auf rund 1,5 Millionen Euro belaufen sich die Kosten. Ohne Fördermittel wäre das gar nicht möglich, so der Architekt. Altersgerechte Wohnungen in einer ansprechenden Umgebung, das will die GWG mit diesem neuen Wohnquartier schaffen, bringt es Geschäftsführer Klaus Neumann auf den Punkt. Die Heilige-Geist-Straße 5 und 5a ist zweifelsohne sein sprichwörtliches Kind. Das zweite kündet sich mit der Karl-Marx-straße 9/10 an. „Mein letztes wird dann der Lückenschluss 2016 sein“, fügt er lachend an.


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