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Der Prignitzer

23. November 2017 | 03:03 Uhr

Havarie an Trinkwasserleitung

vom

svz.de von
erstellt am 04.Apr.2013 | 06:36 Uhr

Wittenberge | Bis zu 90 Minuten floss am späten Mittwochabend in einer ganzen Reihe von Wittenberger Haushalten das Trinkwasser spärlich oder gar nicht mehr. Der Grund: Eine Havarie in einer wichtigen Trinkwasserleitung. Das sagte gestern auf Nachfrage des "Prignitzers" Christian Kantor. Das Leck trat im Gehrenweg an der Ecke zum Falkensteig auf. Über die Rohrleitung werden das Wohngebiet am Külz-Berg und umliegende Bereiche versorgt. Dass das Wasser nicht allein in diesem Bereich zeitweise nicht aus den Hähnen floss, liegt an den nächtlichen Rohrspülungen, die die Stadtwerke derzeit vornehmen. Kantor erklärt, dass die drei Hauptleitungen vom Wasserwerk Richtung Wüstenweg, Richtung Bentwischer Weg und Pritzwalker Straße jeweils nachts mit einer Art Schaumgummiball gereinigt werden. Für diese Spülung per Ball war Mittwochabend der Bentwischer Weg abgeschiebert worden. Das Trinkwasser musste sozusagen eine Umleitung über den Hauptversorger Richtung Külz-Berg nehmen. Und genau dort kam es zum Rohrbruch. Das Wasser sprudelte heftig. "Wir hatten eineinhalb Stunden mit deutlichen Druckabfällen zu tun", sagt Kantor. Es sei aufwändig gewesen, das Problem erst einmal vorläufig zu beheben. Die umfangreiche Reparatur der Leitung fand gestern statt. Die Redaktionsfrage, ob eine genaue Ursache für den Schaden bekannt ist, verneint Kantor. Der Fachmann verweist aber darauf, dass im Frühjahr vermehrt Rohrbrüche auftreten. Es taut, der Boden sei in Bewegung. Betonleitungen wie die am Falkensteig seien eigentlich gut, würden aber bei mechanischen Belastungen derartige Probleme bringen.

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