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Elbe Princesse in Wittenberge : Hauch von Luxus im Nedwighafen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Französisches Kreuzfahrtschiff bekommt in den nächsten zehn Tagen in Wittenberge seinen letzten Schliff

svz.de von
erstellt am 22.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Ein sehr ungewöhnlicher Gast hat gestern Vormittag an der Kaimauer im Nedwighafen festgemacht: die Elbe Princesse. Riesig nimmt sich das weiße Flusskreuzfahrtschiff im Hafenbecken aus. Mit seinen 95,37 Meter Länge und 10,35 Meter Breite kein Wunder. Am Heck weht eine französische Flagge. Noch auffälliger sind am Heck aber die beiden großen Schaufelräder, die das neueste Schiff aus der Flotte des französischen Kreuzfahrtunternehmens Croisi Europe antreiben.

Die 40 Kabinen der Elbe Pricesse sind noch nicht belegt. Bevor die Passagiere kommen, muss das Kreuzfahrtschiff ausgestattet werden. So mancher Wittenberger warf gestern neugierige Blicke durch die Bullaugen und die darüber befindlichen Fenster. Sie erspähten Farbeimer, Pinsel, Besen Schrubber und jede Menge Handwerkszeug. Das auf einer französischen Werft gebaute Schiff befindet sich sozusagen in der Endfertigung. Und dabei spielt Wittenberge mit seinem Nedwighafen einerseits sowie dem hiesigen Außenbezirk des Wasser- und Schifffahrtsamtes andererseits eine wichtige Rollen.

Außenbezirksleiter Hubert Finke sagt, über die Generaldirektion des Amtes habe es eine Bitte um Unterstützung gegeben. Das Kreuzfahrtunternehmen suchte für die Elbe Pricesse einen gut erreichbaren Liegeplatz an der Elbe, unter anderem wohl auch, weil Ausrüstungsgegenstände anzuliefern sind. Der Wittenberger Außenbezirk ist für seine aufgeschlossene Art bekannt.

Finke sagt: „Uns fiel der Nedwighafen als geeignet ein. Da der Hafen nicht der Bundesbehörde untersteht, knüpfte Finke die notwendigen Kontakte unter anderem mit dem hiesigen Bauamt und der Bäder GmbH als Hafenbetreiber. Damit war der Weg frei für die Elbe Princesse, die jetzt gut vertäut im Hafen liegt und einen Hauch von Luxus am hiesigen Elbufer verbreitet. Kapitän Thomas Krajewski geht davon aus, „dass wir hier zehn Tagen liegen werden“. Am 14. April wird das Schiff offiziell in Berlin getauft.

Laut französischem Kreuzfahrtunternehmen soll es auf der Elbe eingesetzt werden. Es soll von Berlin über Magdeburg, Wittenberg, Meißen, Dresden und Terezin nach Prag fahren.

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