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Perleberg : Hagen: Gestaltung des Gartendenkmals

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Historie kontra Moderne – Stadtentwicklungsausschuss für Planungskonzept

von
erstellt am 08.Mär.2017 | 08:38 Uhr

Hagen-Süd und kein Ende? Etwas übertrieben vielleicht, doch die Debatte, die sich im Stadtentwicklungsausschuss zur konzeptionellen Entwurfsplanung entspann, steuerte in diese Richtung. Allerdings war es dieses Mal nicht die Gestaltung der Wege, mit jener zeigte man sich zufrieden. Vorgesehen ist hier, den Gummisteig und die Hagenpromenade mit einer in Stahlbändern gefassten sogenannten Tennendecke – mehrschichtige, wasserdurchlässige Fläche aus mineralischem Korngemisch, ohne Bindemittel – zu erneuern. Die Kreuzungsbereiche werden mit Natursteinen gepflastert. Die Eichenpromenade werde nicht angefasst, ein Wurzelschutz sei somit nicht notwendig.

Als sehr gut befand man auch die „Einstiege“ zum Wasser hin. Auch der Spielplatz war nicht Gegenstand. Der soll dort bleiben, wo er ist, lediglich neue Geräte erhalten. Welche, darüber sollen nun jene mitbefinden, die ihn nutzen – die Kinder und deren Eltern. Insofern werde in Kitas und Schulen nach deren Meinung, Ideen und Wünschen gefragt.

Die neue Möblierung, konkret die Bänke, die hier vorgesehen ist, traf hingegen nicht den Geschmack aller. Für Michael Hoheisel (Die Linke) findet sich der Altstadtgedanke hier keinesfalls wieder.

Angedacht ist eine Möblierung aus Holz und Stahl ohne viel Schnickschnack, wie es Norbert Hollemann vom Sanierungsträger, der BIG-Städtebau, formulierte. Pflegeleicht und relativ sicher vor Vandalen, auch diese Aspekte habe man in Betracht gezogen, gleichso eine gewisse Modernität. Denn auch eine sogenannte Lümmelbank ist vorsehen, eine Avance an die Jugend.

Inwieweit Moderne und Historie in einem Gartendenkmal präsent sein sollten oder gar Modernes sich ausschließt, da schieden sich die Geister, zumindest in der Diskussion. Denn mehrheitlich stimmte man dann doch für die konzeptionelle Entwurfsplanung.

 

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