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Schnuppertag für Schüler und Eltern : Gymnasien waren gute Gastgeber

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Traditioneller Tag der offenen Tür zur Orientierung für die künftigen neuen Schüler in Wittenberge und Perleberg stark besucht

von
erstellt am 15.Jan.2017 | 22:00 Uhr

Viel Besuch hatten die Gymnasien in Wittenberge und Perleberg am Sonnabend. Beide Bildungseinrichtungen luden zum traditionellen Tag der offenen Tür ein. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schüler, die aktuell die sechste Jahrgangsstufe besuchen, sowie deren Eltern. Längst ist es aber so, dass die Atmosphäre dieser Tage einen eher familiären Anstrich hat. Geschwisterkinder der künftigen Gymnasiasten sind mit dabei und auch Großeltern interessieren sich dafür, wo ihre Enkel ab dem Sommer die Schulbank drücken werden. „Der Tag der offenen Tür ist alles andere als überholt – die Kinder wollen schon vorher wissen, wie es hier drinnen aussieht, die Lehrer kennen lernen. Das nimmt Ängste, baut Hürden in den Köpfen ab“, stellt Marieluise Schmitt, Vorsitzende des Fördervereins des Gottfried-Arnold-Gymnasiums Perleberg, fest. Seit 1993 gibt es den Verein – derzeit erlebt er mit 160 Mitgliedern ein „Allzeithoch“. Während der Förderverein 2018 das halbe Jahrhundert feiert, begeht das Arnold-Gymnasium übrigens dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Dazu gibt es in dieser Woche eine Feierstunde. Das Marie-Curie-Gymnasium wird von einem etwa gleich großen, sehr regen Förderverein unterstützt – die Schulgeschichte reicht hier indes bis ins Jahr 1895 zurück.

Förderverein, Lehrerkollegium und Schüler – das sind die Säulen, die die Tage der offenen Tür Jahr für Jahr zu einem Erlebnis für die Besucher werden lassen. Das gilt für beide Gymnasien. Die Schulen wuchern mit ihren Pfunden – die Gäste nehmen’s dankbar an: ob es nun die Leckereien aus der Perleberger Schulküche sind oder die vielen Mitmach-Angebote, beispielsweise in den naturwissenschaftlichen Fächern, in den beiden Städten. Vordergründig aber natürlich alle Informationen rund um den Schulalltag ab Klasse 7. Für Andreas Giske, Rektor in Wittenberge, ist der Tag eine wichtige Entscheidungshilfe dafür, welchen Weg die Kinder nach der 6. Klasse einschlagen. Das sehen Daniela Grünberg und Katrin Westpfahl aus Lenzen ganz genauso. Ihre Töchter besuchen zwar erst die 5. Klasse, aber „wir möchten uns früh orientieren. Und genügend Zeit haben, uns beide Gymnasien anzuschauen“, sagt Daniela Grünberg. Dass beide Veranstaltungen zu identischer Zeit laufen, findet sie nicht optimal. „Daher organisieren wir das für uns so, dass wir dieses Jahr Wittenberge und nächstes Jahr Perleberg einen Besuch abstatten.“ Für andere hingegen ist die Entscheidung schon gefallen: Zehntklässler Niklas z. B. wird ans Wittenberger Gymnasium in die 11. Klasse wechseln. Seine Familie zieht aus Stavenhagen in die Elbestadt um. Deswegen und weil seine Stärken Mathe, Physik und Chemie sind, sei das sicher die richtige Wahl, so Niklas’ Mutter Katharina Steger.

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