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Der Prignitzer

17. Dezember 2017 | 13:04 Uhr

Guter Mix, aber weniger Besucher

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Perleberg-Festival verzeichnet erneut Gästerückgang / Dopplungen sind ein Grund

von
erstellt am 09.Sep.2014 | 22:22 Uhr

Auch wenn die Macher sich mit der 17. Auflage des Perleberg-Festivals zufrieden zeigen und die Finanzierung des Events solide ist – die Besucherzahl ging im Vergleich zum vorigen Jahr noch einmal ein Stückchen zurück. Rund 570 zahlende Gäste wurden am zurückliegenden Wochenende gezählt. Im September vorigen Jahres gab es rund 700 Besucher, 2012 waren es rund 800 und 2011 immerhin noch um die 1200 Festival-Gäste.

Insbesondere in diesem und im vergangenen Jahr laborierte die beliebte Veranstaltung daran, dass parallel – genauer gesagt am Samstagabend – in Wittenberge größere Events stattfanden. 2013 war es die Dankeschönparty für die Hochwasserhelfer, musikalisch hochkarätig umrahmt, dieses Jahr die Radeberger Kultnacht. Die Organisatoren des Perleberg-Festivals hätten sich diesbezüglich bereits mit dem Veranstalter der Radeberger Kultnacht in Verbindung gesetzt, so Ulrike Ziebell, Sachgebietsleiterin für Kultur in der Stadtverwaltung. „Mit Wittenberge und Karstädt stimmen wir uns auf kommunaler Ebene sowieso ab, um solche Termindopplungen zu vermeiden“, erläutert Ulrike Ziebell. Diese Absprachen müssten künftig jedoch unbedingt auch mit privaten Veranstaltern sowie mit den Kirchen rechtzeitig im Vorfeld getroffen werden, um sich nicht gegenseitig das regionale Publikum wegzunehmen. Für 2015 sei der 11. und 12. September als Festivaltermin avisiert.

Diejenigen, die am Freitagabend und am Samstag das Perleberg-Festival besuchten, zeigten sich angetan von der Atmosphäre und vor allem auch vom ebenso gelungenen wie bunten musikalischen Mix. Ein besonderes Flair versprühten, wie fast immer, der Parchimer Hof und der Museumshof.

Das zeitgleich mit dem diesjährigen Perleberg-Festival gestartete Projekt „Pop2Go“ für Kinder und Jugendliche soll gemeinsam mit vielen Partnern, vor allem den Schulen, weiterleben. „Die Kinder und Jugendlichen haben mit der Band am Sonnabend so richtig was auf die Beine gestellt“, resümiert Ulrike Ziebell. Der sehr gute Auftakt verdiene unbedingt eine Fortsetzung, die terminlich aber nicht ans Festival geknüpft sein müsse.


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