Lohnende Investition : Gute Symbiose in schönen Räumen

Mit Leben erfüllt ist der Jugendclub. Gestern kreierten Luise, Jan, Leoni,Carsten Pusch und Angelina (v. l.) zwei Papageienkuchen für die Kaffeetafel des Sommerfestes. Fotos: Birgit Hamann (2) / privat
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Mit Leben erfüllt ist der Jugendclub. Gestern kreierten Luise, Jan, Leoni,Carsten Pusch und Angelina (v. l.) zwei Papageienkuchen für die Kaffeetafel des Sommerfestes. Fotos: Birgit Hamann (2) / privat

Im Groß Pankower Jugendclub herrscht wieder reges Treiben / Gestern luden Hort und Club zum Sommerfest ein

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28. August 2015, 12:00 Uhr

Es ist ganz gleich, welche der beiden Seiten man unabhängig voneinander befragt: Sowohl das Team des Schulhortes als auch der Chef des Jugendclubs, Carsten Pusch, und seine Schützlinge sind glücklich mit ihrem neuen bzw. erweiterten Domizil in Groß Pankow. Gestern luden sowohl Hort als auch Jugendclub zum gemeinsamen Sommerfest ein – viele Kinder kamen und fanden jede Menge Beschäftigung bei einfallsreichen Angeboten.

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten zur Erneuerung der Groß Pankower Schulküche entstanden unlängst neue Räume für den Hort und der feste Anlaufpunkt für den Jugendtreff. Rund 250 000 Euro wurden insgesamt investiert.

Einen Teil der Räumlichkeiten nutzen Schule, Hort und Jugendclub – zeitlich versetzt – gemeinsam. Zudem wurde mit dem Umbau die Hortkapazität erweitert. Grundlage für die Deckung der Ausgaben war seinerzeit das Finanzierungsausgleichsgesetz des Landes Brandenburg. Aus diesem Topf wurden beispielsweise auch die inzwischen abgeschlossenen Brückensanierungen in Klein Linde (Stepenitz) sowie zwischen Helle und Wolfshagen (Dömnitz) gespeist. Die Gemeinde befindet sich in der Haushaltskonsolidierung, muss also bei derartigen Investitionen diesen Weg gehen.

Und der hat sich zum Wohle der Kinder und Jugendlichen auf jeden Fall gelohnt, wie gestern auch Horterzieherin Gabi Sommerfeld unterstrich. „Es ist jetzt richtig schön“, sagte sie im Gespräch mit dem „Prignitzer“. Vier Erzieherinnen, ein Auszubildender und eine Helferin betreuen hier während der Schulzeit rund 60 Kinder aus der 1. bis 4. Klasse. Auch während der gesamten Sommerferienzeit war der Hort geöffnet – die Ferienfreizeitangebote nutzen im Schnitt pro Tag 15 Kinder.

Wie eine große Wohnküche präsentiert sich nebenan der Jugendclub. Carsten Pusch von der Berlin-Brandenburgischen Landjugend (BBL) betreut ihn, neben weiteren Jugendeinrichtungen, seit April. An die zehn Besucher gebe es hier regelmäßig – ein Anfang, nachdem die Jugendarbeit zuvor im Dorf eher brach lag. „In der Altersgruppe der Zwölf- bis 14-Jährigen könnten es ruhig noch ein paar mehr sein – allerdings hatte ich bisher auch noch keinen Leer-Tag“, resümiert Carsten Pusch. Die räumliche Nähe zu Schule und Hort findet er ideal. Auch Turnhalle, Sportplatz und Volleyballfeld befinden sich direkt vor der Jugendclubtür. Unternehmungen in der Region runden das Groß Pankower Clubangebot ab. „Ich bin zufrieden“, sagt Carsten Pusch.

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