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Geld für markantes Haus : Gute Nachrichten für die Weiße Villa

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Für die Dachsanierung stehen 80 000 Euro Fördermittel bereit

von
erstellt am 29.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Die Weiße Villa auf dem Gelände des Seniorenpflegeheims in der Krausestraße kommt unter ein sicheres Dach. Das Gebäude gehört der Kreiskrankenhaus Prignitz gGmbH. Dessen Geschäftsführer Karsten Krüger sagte dem „Prignitzer“, dass eine Fördermittelzusage vorliege. „Der Bescheid ist rechtskräftig. Wir können mit dem Projekt starten.“ Es handelt sich um Mittel aus dem Bereich der Denkmalpflege. Denn die Weiße Villa steht unter Schutz. Dieser Umstand hatte vor knapp zehn Jahren auch deren geplanten Abbruch verhindert. Eine Supermarktkette wollte dort anstelle des Gebäudes die Zufahrt zu einem geplanten Markt schaffen. Als das nicht möglich war, fiel das Areal zurück an die Krankenhausgesellschaft, die dort ihr vor fünf Jahren fertig gestelltes Pflegeheim errichten ließ.

Im Raum steht seit dieser Zeit die Frage, was aus der Villa werden soll, die früher zum Krankenhaus gehörte. Eine endgültige Antwort auf diese Frage gibt es auch heute noch nicht. Geschäftsführer Krüger sagt: „Wir nehmen medizinische Aufgaben wahr, sind im sozialen Bereich engagiert. In diese Richtung wird sich die spätere Nutzung bewegen.“

Wichtig sei jetzt, dass die rund 80 000 Euro Fördergeld bewilligt sind. Das entspricht der Hälfte der Investitionssumme. Die andere Hälfte muss als Eigenanteil die Krankenhausgesellschaft aufbringen. Die Förderung müsse für den Erhalt der Gebäudehülle eingesetzt werden.

Angebote werden gesichtet

 

Die Leistungen für die Dachsanierungen hat die Krankenhausgesellschaft ausgeschrieben. Derzeit erfolge laut Karsten Krüger die Submission, das heißt, die Angebote werden gesichtet. Der Geschäftsführer rechnet damit, dass dann zügig mit dem Bauen begonnen werden kann. Wichtig ist ihm noch der Hinweis, dass seine Gesellschaft in Bezug auf die Villa nicht untätig war. Es gebe eine sichere Umfriedung, auf dem Gelände herrsche Ordnung. Das käme dem Stadtbild entgegen.

 

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