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Der Prignitzer

14. Dezember 2017 | 03:44 Uhr

Gute Leistung wird belohnt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Pritzwalker KMG-Krankenpflegeschule bietet Stipendium, um Qualität der Ausbildung weiter zu steigern und Anreize für junge Leute zu bieten

von
erstellt am 11.Sep.2014 | 13:05 Uhr

Schüler der KMG-Krankenpflegeschule in Pritzwalk können künftig ein Stipendium bekommen. Die Dr. Wolfgang Neubert Stiftung hat sich bereit erklärt, perspektivisch und vor allem langfristig junge Leute an dieser Berufsschule zu unterstützen. „Es geht vor allem auch darum, die Schüler zusätzlich zu motivieren, gute und sehr gute Leistungen zu bringen und nicht nur einen mittelmäßigen Abschluss zu erreichen. Wir wollen zeigen, dass sich Leistung lohnt“, sagt Karina Sturm, Leiterin der Krankenpflegeschule in Pritzwalk.

Das Stipendium gilt für alle Schüler der KMG-Krankenpflegeschule – egal ob sie eine Ausbildung im Bereich Krankenpflege, Altenpflege oder in den Helferbereichen absolvieren, sagt Sturm. Das Stipendium beträgt 200 Euro pro Monat zusätzlich zur Ausbildungsvergütung und ist befristet für ein Jahr. Es wird bei der Dr. Wolfgang Neubert Stiftung beantragt. Voraussetzung ist ein Notendurchschnitt von mindestens 1,5. Auch privates, ehrenamtliches Engagement bei der Feuerwehr, dem DRK oder in einem Sportverein wird positiv berücksichtigt. „Bereits mit dem Abschlusszeugnis der Schule kann ein Stipendium beantragt werden. Nach Ablauf des geförderten Jahres kann ein erneuter Antrag gestellt werden, so dass im Idealfall die Ausbildung über drei Jahre unterstützt werden kann“, sagt Karina Sturm.

Nicht nur die Schüler selbst, auch Lehrer, Freunde oder Eltern können das Stipendium beantragen. „Wir wollen, dass die Schüler in der Ausbildung noch bessere Leistungen erreichen und diese dann auch honorieren“, ergänzt Karina Sturm weiter.

Zunächst soll das Stipendium für die Krankenpflegeschule der KMG eingerichtet werden, künftig jedoch auch für andere Pflegeschulen oder Ausbildungen im medizinischen Bereich gelten und die Azubis unterstützen. „Wir wollen die Gelder gezielt für die Förderung und die Unterstützung der Region einsetzen“, verdeutlicht Veronika Kahle, Mitglied des Stiftungsbeirates.

Auch anderenorts versucht die Stiftung, Gutes zu tun. Bisher gab es 39 Anträge. Davon seien ein Drittel unterstützt worden, wie bei der Einrichtung von Leseecken für Kinder in den Bibliotheken oder der Sanierung des Sporthauses Breddin. „Das Schüler- und Ausbildungsstipendium ist ein großer finanzieller Anreiz für die jungen Menschen in der Region“, betont Veronika Kahle.

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