zur Navigation springen

Der Winter kann kommen : Gut gerüstet für das, was kommt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Ob milder oder strenger Winter: Betriebshof ist darauf eingestellt, hat die Vorbereitungen fast abgeschlossen und kann auf Erfahrungen bauen

von
erstellt am 19.Nov.2014 | 08:00 Uhr

Der Winter kann kommen – sagt das Team des städtischen Betriebshofes. Obgleich Schnee und Glätte noch nicht in Sicht sind, dafür eher ruhiges, wenn auch kühles Herbstwetter, sind die technischen Vorbereitungen im Gange bzw. zum Teil auch schon abgeschlossen, wie Holger Schelle, stellvertretender Betriebshofleiter, gestern auf Nachfrage des „Prignitzers“ informierte. „Montag und Dienstag dieser Woche haben wir zwei unserer Fahrzeuge für die mögliche Schneeberäumung und für den Streueinsatz umgerüstet, kommende Woche folgt das dritte“, so Schelle.

Für das Beräumen und Abstumpfen von knapp 60 Kilometer Straße – inklusive des neu hinzugekommenen Abschnitts der alten B 189 Richtung Weisen – und rund 14 Kilometer Gehwege ist der Betriebshof verantwortlich. Die Dienstpläne für einen möglichen Einsatz stehen, und im Lager ist gut vorgesorgt mit rund 350 Tonnen Streusalz sowie 250 Tonnen Streukies. Da niemand die Intensität des Winters vorhersagen kann, könnte das sehr reichlich oder auch sehr knapp sein. Im vorletzten, strengen und schneereichen Winter wurden 400 Tonnen Streusalz benötigt, im vorigen, milden Winter nur rund 100 Tonnen. Und, während der Betriebshof im Winter 12/13 zirka 90 Tonnen Kies verbrauchte, waren es 13/14 nur rund zehn Tonnen. Sowohl Kies als auch Salz können jedoch problemlos über längere Zeiträume gelagert werden, wenn man das Material nicht benötigt.

Gegenwärtig sind die Betriebshofmitarbeiter indes noch mit der Laubentsorgung voll beschäftigt. Rund 330 Bigbags – große Auffangbehälter für die welken Blätter – sind im Umlauf und werden nach einem festgelegten Turnus abgefahren. „Seit Montag sind wir allerdings dabei, die Bigbags nach und nach zu reduzieren, dort, wo das Laub komplett abgefallen ist und die Straßen sauber sind“, berichtet Holger Schelle. Ebenfalls noch im Einsatz sind 20 Laubcontainer in der Stadt und den Ortsteilen – eigene Container des Betriebshofes und dazu gemietete. Sie werden, im Gegensatz zu den Bigbags, auf Anruf abgeholt, wenn sie voll sind, und bleiben auch noch eine Weile stehen, so Holger Schelle. „Wir haben sie zumeist dort, wo Eichen sind, und das Laub zuletzt herunter kommt.“


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen