Neue Pflegeplätze in Wittenberge : Grundstein für Pflegezentrum

awo-pflegezentrum

In 4,5 Millionen-Projekt der Awo sollen Ende 2016 bereits die neuen Bewohner einziehen.

von
27. November 2015, 17:48 Uhr

Der Plan ist ehrgeizig: Im Dezember nächsten Jahres möchte die Prignitzer Awo ihr neues Haus, das als Erweiterung zum Pflegezentrum in der Stein-Hardenberg-Straße entsteht, beziehen. Vorausgesetzt natürlich, die Witterung spielt mit, „wir können über Winter bauen“, sagt Geschäftsführerin Gisela Köster. Gestern fand die Grundsteinlegung für die 4,5 Millionen-Euro-Investition statt. Die Deutsche Fernsehlotterie ist mit 300  000 Euro Fördergeld daran beteiligt.

Mit dem Erweiterungsbau wird sich die Zimmerstruktur im Pflegezentrum verändern, erklärt dessen Chefin Sandra Hoffmann. In dem bestehenden Gebäudekomplex an der Stein-Hardenberg-Straße leben 72 Betreute, 24 von ihnen in Doppelzimmern. Noch. „Wenn der Neubau fertig ist, werden auch diese Räume zu Ein-Bett-Zimmern“, erklärt Hoffmann. Die Arbeiterwohlfahrt erfülle damit gleichzeitig Hinweise der Landesaufsicht für unterstützende Wohnformen, die bei ihrer jüngsten Prüfung dieser Wittenberger Einrichtung die Größe der Zwei-Bett-Zimmer monierte.

Die Pläne, das bestehende Pflegezentrum zu erweitern, würden bis ins Jahr 2008 zurückreichen, scheiterten aber an den Genehmigungen, die jetzt seit Sommer vorliegen würden, so die Einrichtungsleiterin Sandra Hoffmann. Wie wichtig der Erweiterungsbau ist, belegen unter anderem die Tatsachen, dass die Einrichtung derzeit über keine freien Plätze mehr verfügt und dass „wir bereits sechs Anmeldungen für das neue Haus vorliegen haben“. Mit Fertigstellung der Erweiterung wird die Einrichtung insgesamt über 117 Zimmer verfügen. In der Regel gibt es für zwei Zimmer ein Bad. Es gibt aber auch Zimmer mit eigenem Sanitärbereich.

Den Rohbau, in dessen Grundplatte gestern sowohl Awo-Vertreter und auch der verantwortliche Architekt Klaus Röpke die Schatulle unter anderem mit dem aktuellen „Prignitzer“ versenkten, errichtet die Perleberger Hochbau GmbH.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen