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Perleberger „Effi“ : Großzügiger Raum für die freie Zeit

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die Räumlichkeiten im Perleberger Freizeitzentrum „Effi“ wurden neu gestaltet. Weitere Veränderungen sind geplant – auch mit Blick auf die 775-Jahrfeier Perlebergs.

Ein neues Gesicht erhielt das Freizeitzentrum „Effi“ in der Wittenberger Straße nicht nur vor gut zweieinhalb Jahren mit seiner neuen Leiterin Kersten Oesemann. Nach zeitaufwändiger Vorbereitung – immerhin residiert das „Effi“ ja im denkmalgeschützten Logenhaus – wurde im Inneren 2013 so einiges modernisiert und modifiziert. In den ansprechend gestalteten Räumen im Souterrain sind nachmittags die großen Hortkinder aus der Rolandschule untergebracht. Der frühere Ausschankraum präsentiert sich jetzt hell und freundlich als Jugendcafé. Der alte Tresen wurde ausgebaut, das Parkett abgeschliffen und neu versiegelt, alles renoviert, mit neuer Beleuchtung und zum Teil auch schon mit neuen Möbeln ausgestattet. Ein lodernder Kamin ziert eine Wand – als Illusionsmalerei aufgetragen. „Eine Idee der Jugendlichen“, bemerkt Kerstin Oesemann. Die Einfälle der jungen Leute seien auch dieses Jahr gefragt, da im Haus weitere kreative Umgestaltungen geplant sind. Direkt auf den Wänden darf nicht gestrichen oder gezeichnet werden – also nimmt man sich Leinwand und halbierte Styroporkugeln zu Hilfe. „Die Leinwände haben wir schon hier“, sagt Kerstin Oesemann, die bereits auch auf das bevorstehende Stadtjubiläum blickt. Entschieden sei seit kurzem, dass die triste Parkplatzmauer vor dem Gebäude aufgehübscht werden soll. Allerdings gibt es zur konkreten Gestaltung noch jede Menge Abstimmungsbedarf und viele unterschiedliche Vorstellungen. Fest stehe aber, dass sich der Anblick zur 775-Jahrfeier verändern soll, bestätigen sowohl die „Effi“-Leiterin als auch Bürgermeister Fred Fischer. „Ob wir das im Vorfeld machen oder in einem Projekt direkt zu den Festtagen, wird noch festgelegt“, so Fischer. Das „Effi“ ist während der Feierlichkeiten Ende Juni einer der Erlebnispunkte in der Rolandstadt. Hier präsentieren sich alle Kitas, am Nachmittag finden zwei Rockkonzerte statt. Ab März werkeln und basteln hier tagsüber Schüler aus allen Bildungseinrichtungen der Stadt. „Bei uns werden sämtliche Hinweisschilder und Wegweiser für den Stadtgeburtstag vom 26. bis 29. Juni hergestellt. Anfang Mai sollen sie fertig sein.

Kurz nach dem Jubiläum, beginnend mit dem 14. Juli, starten dann auch schon wieder die drei Durchgänge des beliebten Feriencamps am Rudower See. Während dies noch in ziemlich weiter Ferne liegt, laufen derzeit die Vorbereitungen fürs Winterferienprogramm. Im „Effi“ selbst kann man vom 3. bis 7. Februar täglich etwas unternehmen und erleben. Höhepunkt ist sicher die für den 6. Februar geplante Winterwanderung mit Lagerfeuer. Parallel bietet das Freizeitzentrum im gleichen Zeitraum eine Ferienfahrt nach Pinneberg an. Erstmals geht es nach vielen Jahren also nicht in die Skifreizeit nach Südtirol. Zahlreiche Eltern sowie auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die schon oft dabei waren, bedauern das. Kerstin Oesemann informiert dazu, dass man mit Südtirol ein Jahr aussetzen wolle. Das Angebot des Veranstalters stehe allerdings auch für 2015 wieder. Im Vorfeld werde neu entschieden.

Was die Nutzer und Besucher des „Effi“ angeht, so deckt das Freizeitzentrum ein großes Spektrum ab. Zwischen 30 und 50 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von sechs bis 26 Jahren kommen im Durchschnitt montags bis freitags zwischen 12 und 20 Uhr hierher. Wenn besondere Projekte oder Aktionen laufen, sind es an einzelnen Tagen auch mal viel mehr Besucher. „Die Masse unserer Schützlinge ist sechs bis 16 Jahre alt“, so Oesemann. Fred Fischer hebt die Bedeutung des zentral gelegenen Hauses für die Belebung der Innenstadt hervor. „Wir betrachten das Freizeitzentrum als strategisches Projekt, als Investition in die Zukunft“, macht er im Gespräch mit dem „Prignitzer“ deutlich.

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erstellt am 11.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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