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Elblandschule Wittenberge : Großes Hallo in der Elblandschule

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Zum 40. Geburtstag kommen ehemalige Schüler und Lehrer, staunen gemeinsam über das modernisierte und farbenfrohe Haus

von
erstellt am 29.Feb.2016 | 05:00 Uhr

Wenn Wittenberge am Sonnabendvormittag etwas ausgestorben wirkte, hatte die Elblandschule daran Schuld. Sie hatte anlässlich ihres 40. Geburtstages zu einer Party eingeladen und viele hundert Gäste bevölkerten das komplett sanierte Schulgebäude.
Es war ein Tag des großen Wiedersehens mit früheren Schülern und Kollegen, es war ein Tag, an dem Schüler stolz ihren Eltern und Freunden zeigten, was die Grundschule zu bieten hat. Und das ist eine ganze Menge, wie Emma, Michelle und Marie wissen.
Die drei Mädchen aus der 6. Klasse gehören zu den Schulführern, die den Besuchern die spannendsten Plätze und Aktionen zeigen. „Das Schwarze Theater ist heute sehenswert“, meint Emma. Marie würde lieber in den Computer- und Michelle in den Musikraum gehen, „weil man dort heute verschiedene Instrumente ausprobieren kann“.
Aber es gibt ja auch noch den Kunstraum, in dem Hüte gezeigt werden, die die Kinder gebastelt hatten. „Und die neue Tafel im Bioraum müssen Sie sich anschauen, mit der können wir ins Internet gehen.“ Beim Aufzählen der Arbeitsgemeinschaften kann man gar nicht so schnell mitschreiben: Holzwürmer, Naturforscher, Handarbeit, Mädchentreff. „Ich bin im Nähkurs, das finde ich total spannend“, erzählt Marie.
Bei der Frage nach dem schönsten Platz ihrer Schule müssen sie nicht überlegen: Die neue Aula. Der einst trübe Innenhof ist heute das Schmuckstück der Schule. Das sagen nicht nur die Kinder, sondern viele ehemalige Schüler, die heute hier her gekommen sind. „Wir hatten diese Aula leider noch nicht“, meint Leopold Schmahl. Zusammen mit Josephine Päper, Niklas Kuhlmey, Jenny Schilling und anderen Klassenkameraden schlendert er durch das Gebäude. Vor zweieinhalb Jahren haben sie die Schule verlassen, besuchen heute Oberschule oder Gymnasium. „Wir haben schon mit alten Lehrern geplaudert und im Physikraum unsere Plakate zum Thema Berufe entdeckt“, sagen sie und gehen weiter.
Die Schulzeit von Knut Diete liegt schon eine ganze Weile zurück. „Aber es war meine Schule und deshalb schaue ich mich hier heute mit ein paar alten Freunden um“, sagt der bekannte Koch und läuft in dem Gedränge Elke Giesau in die Arme. Es folgt eine herzliche Begrüßung.
Sie war eine seiner Lehrerinnen gewesen, hat von 1983 bis 1992 an der Schule gearbeitet. „Du hast rechts gesessen und immer aus dem Fenster geschaut“, erinnert sie ihn. Beide lachen darüber und an den Reporter gewandt meint Elke Giesau: „Aber charmant war er schon damals.“
Auf die Spuren der Vergangenheit begibt sich auch Stephan Christen. Der Gymnasiast entdeckt auf einem Foto seine Oma Renate Christen. Sie hat hier unterrichtet. Er sei gerne an diese Schule gegangen, habe viele gute Erinnerungen. Sein Vater Andreas war hier zwar nicht als Schüler, „aber zur Schulbuchausgabe musste ich meine Mutter in jedem Jahr zum Ende der Sommerferien begleiten“, erzählt er.
Lehrerin Gudrun Spielmann nutzt den Tag, um von Besuchern Hinweise zu alten Fotos zu bekommen. „Oft fehlen uns die Namen von Schülern oder Kollegen“, sagt sie. Gut zehn Namen hat sie sich bereits notiert.
Werbung in eigener Sache macht Christian Elger, der Vorsitzende des Schulfördervereins. Zwischen 2001 und 2015 haben seine Mitglieder rund 51 000 Euro gesammelt. Von dem Geld wurden Theaterbesuche, Fototechnik oder eine Tischtennisplatte finanziert. Auch die hochwertigen Technikbaukästen einer Markenfirma für die AG Modellbau konnte der Verein anschaffen.
Was man damit tolles bauen kann, zeigen Felix Rhör und Alex Görtler aus der AG: Hubschrauber, Traktoren, Autos. „Das erfordert Geduld, aber macht unheimlich viel Spaß“, versichern die Jungs.  





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