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Großes Dankeschön an Tierfreunde: Zoo- und Angelwelt verteilt Spenden

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erstellt am 18.Jun.2013 | 10:17 Uhr

Perleberg | Palettenweise Tiernahrung, aber auch Hundekörbchen, Leinen, Halsbänder, Pflegeprodukte für die Vierbeiner stehen bei Elisabeth Rupp von der Zoo-und Angelwelt im Perleberger Schwarzen Weg. Sie alle tragen die Aufschrift "Hochwasserhilfe für Tiere 2013".

Simone Doepp, deren Mann Peter bei Markus-Mühle, einem bekannten Tierfutterhersteller arbeitet, und Lisa Buhs haben die bundesweite Aktion organisiert, sich über Facebook an Zoofachhändler und Tierfutterhersteller gewandt. "Binnen drei Tagen haben 30 Firmen gesagt: ,Wir sind dabei’, darunter alle renommierten Hersteller und Fachhändler ebenso wie Spediteure, die die Waren ausliefern zum Nulltarif, versteht sich", berichtet nicht ohne Stolz Elisabeth Rupp.

Tonnen an Hilfsgütern für Tiere und ihre Besitzer sind zusammengekommen, die nun entlang der Flüsse kostenlos verteilt werden, die in den letzten Wochen ganze Landstriche überfluteten und vielfach Hab und Gut mit sich rissen, zerstörten bzw. in Mitleidenschaft zogen. Mit dabei auch die Perleberger Zoo- und Angelwelt.

"Ob Verein, Hundepension oder Privatperson, alle, die Tiere haben und vom Hochwasser betroffen wurden, können, ja sollen kommen", betont die Chefin. Denn sie weiß um die Scham, die viele haben, angesichts der Menschen, denen das Hochwasser Haus und Hof nahm. "Ihnen kann man nur mit dem helfen, was sie verloren haben. Doch etlichen ist auch alles davongeschwommen, was sie beispielsweise für ihren Vierbeiner benötigen. Ihnen können und wollen wir helfen." Dieses Angebot gelte natürlich auch für alle, die Tiere einfach aufgenommen haben, die auf Grund der Hochwassersituation ebenso evakuiert werden mussten.

Spenden sind so beispielsweise bereits zur SOS Hundehilfe nach Groß Lüben gegangen, deren Vierbeiner übrigens auch evakuiert werden mussten. Einer der Hunde hat nun gleich ein neues Zuhause gefunden. Zur Familie von Simone Steinmeier zählt nun auch der Vierbeiner Finn. Auch in den Havelberger Bereich habe man bereits einiges an Spenden für Tiere gebracht, die vom Hochwasser betroffen waren oder noch sind. Vor allem aber wolle Elisabeth Rupp den Prignitzer Bereich abdecken und sagt allen: "Melden Sie sich bei uns, und wir werden stehenden Fußes sehen, was wir tun können. Je konkreter wir wissen, was gebraucht wird, umso besser können wir dafür sorgen."

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