Größter Wunsch: Interaktive Tafel

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19. Mai 2011, 07:38 Uhr

Perleberg | Die Friedrich-Gedike-Oberschule hat einen Förderverein. Noch muss es allerdings heißen in Gründung, fügt Schulleiterin Gisela Hauck an. Das sei aber nur eine Formsache. "Wir sind inzwischen auch schon acht Mitglieder, weitere haben ihre Bereitschaft signalisiert, sich aktiv einzubringen", freut sich Vorsitzende Annette Matthiesen. Denn jede Unterstützung könne man gebrauchen, "wir haben viele Dinge im Visier", fügt sie an. So wurde auch schon ein erster Fahrplan gemacht, wo sprichwörtlich die Reise hingehen soll. Auf einen kurzen Nenner gebracht: "Wir wollen überall dort materielle und finanzielle Hilfe geben, wo die Möglichkeiten der Schule an Grenzen stoßen", so die Vorsitzende.

Drei Schwerpunkte habe sich der Förderverein gesetzt: Die Gemeinschaft zwischen Eltern, Lehrern und Schülern zu fördern, schulische Belange wie Exkursionen, Wettbewerbe, Projekte und auch Auszeichnungen finanziell zu unterstützen wie auch die weitere Ausgestaltung und Veranstaltungen der Schule. Eines der ersten Vorhaben sei, mitzuhelfen, die Situation zur Einnahme von Mittagessen zu verbessern. "Die Schule bietet den Ganztag, doch nur relativ wenige Schüler essen hier zu Mittag. Und das soll sich nach Möglichkeit ändern."

Ein großer Wunsch der Friedrich-Gedike-Oberschule sind sogenannte interaktive Tafeln, "zumindest erst einmal eine, denn die haben einen stolzen Preis", fügt Annette Matthiesen an. Mit diesem großen weißen Tafeln, sprich Whiteboards, kann man digital schreiben, surfen, projizieren, mailen und vieles mehr, entsprechend der Software. Für die Unterrichtsgestaltung und die Schüler sei das gleichermaßen eine spannende Sache, die im Rahmen der Angebote des Ganztages natürlich genutzt werden könnte.

Für die Auszeichnung der Jahrgangsbesten und engagierter Schüler kleine Anerkennungen in Form von Büchergutscheinen zur Verfügung zu stellen, mit dieser Bitte wandte sich die Schule ebenfalls an den Förderverein. "Und das passt eigentlich auch in unser Konzept, Aktivitäten zu fördern, durch Anerkennung neue Motivation zu schaffen." Unterstützung erhoffe sich die Schule auch in Sachen englisches Theater, das seit fast 20 Jahren regelmäßig in der Schule zu Gast ist und mit seiner Art, die englische Sprache und Literatur zu vermitteln, selbst den größten Fremdsprachenmuffel schon begeisterten.

"Wir haben noch eine ganze Reihe mehr im Auge, unter anderem auch ein Projekt zur Verhaltensprävention. Doch alles auf einmal geht nicht, wir müssen Prioritäten setzen. Denn letztlich: Gemessen werden wir nicht an den Vorhaben, sondern, an dem, was wir als Förderverein bewegen", so die Vorsitzende.

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