Ortsdurchfahrt in Lasslich : Größte Unebenheiten werden beseitigt

Die größten Unebenheiten sollen ab 24. April erst einmal an der Ortsdurchfahrt Laaslich beseitigt werden.
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Die größten Unebenheiten sollen ab 24. April erst einmal an der Ortsdurchfahrt Laaslich beseitigt werden.

Ab 24. April werden an der Laaslicher Ortsdurchfahrt Versackungen wieder auf Höhe gebracht

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15. April 2017, 19:00 Uhr

„Wir fangen demnächst mit der Unterschriftensammlung im Dorf an“, sagt Angelika Schulz, die ehemalige Bürgermeisterin von Laaslich. Sie lässt nicht locker, um bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf den schlechten Zustand der Ortsdurchfahrt aufmerksam zu machen. So sprach sie auch den rbb am vergangenen Sonnabend bei seinem Stopp in Wittenberge an, ob nicht mal der blaue Robur-Bus nach Laaslich kommen könnte.

Sie hat in den vergangenen Wochen auch jeden Prignitzer Landtagsabgeordneten und die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler angeschrieben („Der Prignitzer“ berichtete). Letztere will sich die Ortsdurchfahrt persönlich ansehen. Nach Gordon Hoffmann (CDU) hat sich auch Holger Rupprecht von der SPD-Landtagsfraktion bei Angelika Schulz gemeldet. Er hatte zusammen mit der SPD-Landtagsabgeordneten Klara Geywitz eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Die beantwortete Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. In ihrem Schreiben heißt es, dass die L12 durch Laaslich und Lenzersilge aufgrund ihrer geringen Verkehrsbedeutung und -belastung dem Grünen Netz zugeordnet wurde. Deshalb wurden diese Ortsdurchfahrten nicht in das Sanierungsprogramm aufgenommen, so dass für die grundhafte Erneuerung der Fahrbahnen auch keine Planung vorliege. „Durch die Straßenmeisterei werden in diesem Jahr partielle Umpflasterungen an der Ortsdurchfahrt Laaslich erfolgen“, heißt es in dem Schreiben des Ministeriums weiter. Das sehen die Anwohner ganz anders, führen den steigenden Verkehr auch durch Lkw ins Feld. „Wir brauchen einen vernünftigen Untergrund. Die Straße muss ausgebaut und nicht immer nur ausgebessert werden. Letzteres bringt doch nichts“, meint Angelika Schulz.

Zumindest Reparaturarbeiten sollen ab 24. März starten, wie Ingo Matthaes vom Landesbetrieb Straßenwesen in Quitzow informierte. „Die Versackungen werden auf Höhe gebracht, so dass die größten Unebenheiten beseitigt werden. Auch die Bankette werden ordnungsgemäß hergerichtet, damit das Regenwasser vernünftig ablaufen kann. Es sind reine Reparaturmaßnahmen“, erklärte Matthaes.  

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