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18. Januar Bürgermeisterwahl in Perleberg : Gretchenfrage: Jura oder Fischer

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Sieger ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält, ansonsten am 15. Februar Stichwahl

von
erstellt am 08.Jan.2015 | 08:00 Uhr

In elf Tagen werden 10 400 Perleberger und Bewohner der dazu gehörigen Ortsteile wieder an die Wahlurnen gerufen. Am 18. Januar liegt es in ihrer Hand, darüber zu entscheiden, wer die nächsten acht Jahre die Geschicke der Stadt lenkt und leitet, wer Bürgermeister / Bürgermeisterin wird.

Mit Fred Fischer (Linke) und Annett Jura (Parteienbündnis) stellten sich zwei Kandidaten dem Votum der Bürger. Wer von ihnen mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint, der ist Bürgermeister/in. Voraussetzung ist, dass die Wahlbeteiligung bei 15 von 100 liegt, das heißt, mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten müssen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, erläutert Wahlleiterin Renate Röder. Sie verbindet damit zugleich auch den Aufruf, dass möglichst alle auch ihr Votum abgeben, ob direkt am Wahltag oder per Briefwahl.

Seit Montag erfolgt auf Antrag die Ausgabe der Unterlagen für die Briefwahl. „Dazu ist die Wahlbenachrichtigungskarte auf der Rückseite auszufüllen und in einem frankierten Umschlag an die Einwohnermeldestelle, Karl-Liebknecht-Str. 33, zu senden. Sie kann auch dort persönlich abgegeben werden“, so die Wahlleiterin.

Die Vorbereitungen für die Bürgermeisterwahl sind getroffen, alle Formulare bestellt und für die 17 Wahllokale und den einen Briefwahlvorstand vorbereitet. 125 Freiwillige, davon sechs Kraftfahrer und acht Wahlausschussmitglieder, werden am Wahlsonntag für einen reibungslosen Ablauf sorgen. „Schon jetzt bedanke ich mich für das Engagement und die Unterstützung bei jenen“, betont Renate Röder.

Über das Programm PC-Wahl erfolge die Erfassung, das heißt, alle telefonischen Daten werden sofort eingepflegt, so dass nach 18 Uhr der Wahlvorstand zu jeder Zeit den aktuellen Stand einschließlich des Endergebnisses hier einsehen kann. Letzteres erwarte die Wahlleiterin gegen 20 Uhr, wenn alles wie geplant laufe. Das vorläufige Endergebnis werde dann umgehend auch auf die Internet-Seite der Stadt gestellt.

Wer die Briefwahl nutze, müsse darauf achten, dass die Unterlagen am 18. Januar, 18 Uhr, beim Briefwahlvorstand vorliegen. Sonnabendvormittag diese per Post abzuschicken bedeute, sie kommen nicht mehr an. Die Wahllokale selbst nehmen keine Briefwahlunterlagen entgegen. „Am Wahltag können diese nur bei uns direkt, in der Einwohnermeldestelle, Karl-Liebknecht-Straße, noch angegeben werden. Hier sind wir auch jederzeit für Nachfragen erreichbar“, fügt die Wahlleiterin an.

Ein Hinweis für die Sükower: Das Wahllokal befindet sich, wie auf den Wahlbenachrichtigungskarten ausgewiesen, im Gemeinderaum. Das Landhaus könne dieses Mal nicht genutzt werden, da es renoviert werde.

Wie aber weiter, wenn keiner der beiden Kandidaten die geforderte Stimmenanzahl für sich verbuchen kann? „Dann gibt es am 15. Februar eine Stichwahl. Das Prozedere ist das gleiche, auch hier muss im Ergebnis einer der beiden Kandidaten mehr als die Hälfte der abgegebenen, gültigen Stimmen erhalten. Für den Fall, dass auch das nicht klappt, wählt die Stadtverordnetenversammlung den Bürgermeister“, erläutert Wahlleiterin Renate Röder den Werdegang. Am 18. Januar von 8 Uhr bis 18 Uhr öffnen die Wahllokale. „Ab 6.30 Uhr werden die Wahlunterlagen ausgefahren, um 10, 14 und um 16 Uhr wird uns die Wahlbeteiligung gemeldet“, so abschließend Renate Röder.  

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