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Start in den Beruf : Go-Messe steht in den Startlöchern

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Alles rund um Ausbildung und Studium erfahren Schüler und Schulabsolventen am 7. November in der Rolandhalle Perleberg

von
erstellt am 27.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Welcher Beruf ist der richtige? Welche Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bieten sich in der Prignitz? Was bieten die Brandenburger Hochschulen an? Antworten auf diese Fragen bekommen Schüler, Schulabsolventen und deren Eltern am 7. November auf der Go!, der Prignitzer Messe für Ausbildung und Studium.

Zum 15. Mal lädt der „Prignitzer“ in Kooperation mit der VR Bank Prignitz und dem Regionalen Wachstumskern Perleberg-Wittenberge-Karstädt zur Go! ein, und auch in diesem Jahr nutzen wieder zahlreiche Aussteller die Chance, in der Perleberger Rolandhalle um die Fachkräfte von morgen zu buhlen. „Das Interesse bei den Firmen ist weiter steigend“, sagt Isabell Beckmann, Geschäftsstellenleiterin des „Prignitzers“. Vielen Unternehmen sei angesichts des Fachkräftemangels die Notwendigkeit bewusst, sich als Arbeitgeber vorzustellen. „Besonders freue ich mich, dass in diesem Jahr die Kreishandwerkerschaft dabei ist und an ihrem Stand die Handwerksberufe und -betriebe der Region gebündelt vorstellt“, so Beckmann.

Doch nicht nur der klassische, kleine Handwerksbetrieb braucht die Öffentlichkeitsarbeit, auch gestandene Unternehmen wie das Pritzwalker Zahnradwerk, das Kreiskrankenhaus oder Glatfelter Falkenhagen nutzen ihre Chance. Zum ersten Mal auf der Messe dabei ist der österreichische Dämmstoffhersteller Austrotherm, der Mitte 2014 sein Werk in Wittenberge eröffnet hat und ab 2016 in der Prignitz ausbilden will. „Zunächst sind Ausbildungsplätze im Bereich der Elektrotechnik geplant“, sagt Jens Jesse, Elektromeister bei Austrotherm und künftig für die Lehrlinge zuständig. „Perspektivisch sollen aber auch im kaufmännischen Bereich und in den Metallberufen Lehrstellen bei uns entstehen.“ Was die Go!-Messe angeht sieht Jesse hier beste Chancen, um für sein Unternehmen als Ausbildungsbetrieb zu werben. „Austrotherm möchte auch am Standort Wittenberge künftig seinen eigenen Nachwuchs ausbilden. Angesichts von sinkenden Schülerzahlen und allgemeinem Fachkräftemangel ist ein Besuch auf einer solchen Messe quasi Pflicht.“ Man wolle Schülern Perspektiven in der Region aufzeigen. „Denn wir sind natürlich daran interessiert, die, die wir ausgebildet haben, auch zu behalten“, sagt Jesse.

Neben den Betrieben sind auch wieder zahlreiche Hochschulen vor Ort, die auf ihr Studienangebot aufmerksam machen. Zudem gibt es für Schulabsolventen die Chance, einen Bewerbercheck zu absolvieren. Dazu sollten Interessenten ein Passbild, ihren Lebenslauf, das Anschreiben, Zeugniskopien und eine passende Mappe mitbringen. Da es sich um eine individuelle Beratung handelt, bitten die Organisatoren um Terminvereinbarung per Mail unter
ramona.boellstorf@medienhausnord.de. Schließlich ist auch wieder ein Fotograf vor Ort, um Bewerber für ihre Mappe richtig in Szene zu setzen.






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