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Wertstoffentsorgung : Glascontainer quellen über

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger ärgern sich über Flaschenbatterien an den Stellplätzen

von
erstellt am 03.Jan.2015 | 09:08 Uhr

Ob es für die Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Mecklenburg GmbH, kurz SDL, ein guter Start als neuer Entsorger in Wittenberge war, sei einmal dahin gestellt. Auf jeden Fall war und ist es ein glas- und damit auch arbeitsreicher. Egal, ob in der Weisener Straße, im Horning, im Düsterweg, im Gehrenweg oder in Nord: Rings um die neuen Glascontainer stehen Hunderte Flaschen und Gläser.

Anrufer machen beim „Prignitzer“ ihrem Ärger Luft, verstehen nicht, „dass so etwas überhaupt passieren kann“. Das sei ein Immageschaden für die Stadt. Und vor allem: „Wann kommen die Flaschenbatterien endlich weg?“

Die Antwort darauf kann nur vom neuen Entsorger aus Neustrelitz kommen. Die SDL ist in der Verantwortung, allerdings laut Vertrag erst seit dem 1. Januar.

Der Neustrelitzer SDL-Geschäftsführer Peter Freiesleben sagte dem „Prignitzer“ gestern auf Nachfrage: „Unsere Mitarbeiter fahren heute (Freitag – d. Red.) extra zwei Schichten, bis Mittwoch dann noch so viele, wie normalerweise in gut einer Woche“, verdeutlicht Feiersleben die Anstrengungen. Seine Auskünfte beziehen sich aber, das fügt er extra an, nicht nur auf Wittenberge, sondern auf das gesamte Gebiet, für das seine Firma verantwortlich ist.

Wie ist es aber überhaupt zu dem Dilemma mit den überfüllten Containern gekommen? Eine Frage, die der „Prignitzer“ gern auch mit dem bisheringen Entsorgungsbetrieb, also der Mitteldeutsche Logistik GmbH MDL, besprochen hätte. Denn diese Firma war bis zum Jahresende als Vertragspartner für die Glasabfuhr im Boot. Aber trotz mehrfacher Versuche ist seit Montag bei dem Unternehmen niemand zu erreichen.

Fakt ist: An vielen Stellplätzen – nicht nur in Wittenberge – holte die MDL ihre Container schon weit vor Jahresende ab. Das soll in einigen, aber nicht in allen Fällen mit der SDL abgesprochen worden sein. Die SDL hatte ihre Behältnisse schon ausgeteilt. Ganz klar, dass die Leute dort dann ihre Flaschen und Gläser entsorgten – bis nichts mehr ’reinpasste. Seit dem stellen die Bürger Flaschen und Gläser einfach an den Behältern an.

Einige Anrufer meinten gestern auch, „dass das mit der ordentlichen Abfuhr ja gar nicht klappen kann, weil die neuen Container ja viel kleiner sind als die alten“. Stimmt, sagt Freiesleben, „aber wir holen häufiger ab.  

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