Gesellig im „Luna-Park“

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Legder Dorffest stiftet Erinnerungen für Eltern und Kinder und kann auf eine ziemlich lange Tradition zurückblicken

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08. Juli 2014, 23:28 Uhr

Wann mit der Tradition genau begonnen wurde, dass konnten sowohl Corinna Trocha als auch Torsten Klemmer nicht beantworten. Fest steht jedoch, dass das Dorffest in Legde ohne Unterbrechung jährlich mindestens seit den frühen 1970er Jahren veranstaltet wird. „Früher wurde es von der LPG immer zum Tag des Genossenschaftsbauern organisiert. Da waren es auch immer drei Tage. Seit der Wende gibt es das Fest in einer abgespeckten Form und seit etwa zehn Jahren auch nur noch einen Tag lang“, erzählt der stellvertretende Ortsvorsteher Klemmer.

Diesen Tag ganz einschlafen zu lassen, kommt für die Legder nicht in Frage. „Einmal im Jahr ist Pflicht – das ist das Highlight im Ort, hier kommt die Dorfgemeinschaft zusammen und feiert“, so Klemmer. Doch vor allem verbinden wohl viele Legder und vor allem die, die jedes Jahr die Organisation übernehmen, selbst viele schöne Kindheitserinnerungen mit dem Fest. „Schon für uns als Kinder war es damals immer ein Höhepunkt. Ich habe dann extra immer bei einer Freundin übernachtete“, erinnert sich zum Beispiel Janett Quasebarth, die heute selbst mit ihrem Nachwuchs auf das Fest kommt.

Und vor allem für den Nachwuchs wurde einiges geboten. Die „Turntiger“ unter der Leitung von Karin Schock veranstalteten mit ihren Eltern eine „Bauern-WM“ – Schubkarrenrennen und Bockspringen inklusive. „Tacki & Noisly“ bereicherten mit ihrer Clownerie den Nachmittag genau wie der Singeklub „Legder Lerchen“ , bevor der Abend mit einem Tanz ausklingen sollte.

Schon am frühen Nachmittag waren die Bänke auf dem „Luna-Park“ genannten Gelände gut gefüllt. „Legde hat etwa 330 Einwohner und rund ein Drittel war schon hier“, so Corinna Trocha. Grund genug, bereits an das kommende Jahr zu denken. „Diese Tradition wird auf jeden Fall beibehalten, schon allein für die Kinder“, so Klemmer.

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