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Der Prignitzer

20. August 2017 | 17:20 Uhr

Geschirrspüler ruft Feuerwehr auf Plan

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Schwelbrand in Einfamilienhaus/ Personen unverletzt / 20 000 Euro Schaden

Montag, 10.52 Uhr: Der Pieper von Raik Sohnst ruft ihn und seine Kameraden von der Feuerwehr Premslin/ Glövzin zum Einsatz. Wohnhausbrand in der Premsliner Straße in Glövzin. Dicke Rauchschwaden dringen durch die Ritzen von Fenstern und Türen, als die Kameraden eintreffen. Raik Sohnst als Einsatzleiter beordert sofort ein Trupp unter schwerem Atemschutz in das Gebäude, um sich ein Lagebild machen zu können. Es dauert nicht lange, dann haben die zwei Kameraden auch den Brandherd gefunden. Es ist der Geschirrspüler. Kurz bevor die Inhaberin, die allein in dem Haus lebt, mit ihren beiden Hunden wie gewohnt ihre Runde drehte, hatte sie ihn noch schnell angestellt. Als sie wieder zurück kommt, versperrt ihr bereits dicker Qualm den Weg ins Haus. Das Reden fällt der Frau sichtlich schwer, zu tief sitzt der Schock. Ein Notfallseelsorger wird angefordert. Nachbarn versuchen, die Frau derweil einwenig zu beruhigen, ihr beizustehen.

Eine Nachbarin hatte den Rauch bemerkt, umgehend Raik Sohnst und auch die Leitstelle angerufen. Schnell sind die Kameraden der Ortswehr am Ort des Geschehens. Mitalarmiert auch die Wehren aus Nebelin, Karstädt und Garlin. 20 Minuten später heißt es: Feuer aus.

Auch wenn die Küche nicht lichterloh in Flammen stand, es sich vielmehr um einen sogenannten Schwelbrand handelte, so hat sich der beißende Rauch im ganzen Haus ausgebreitet. Als erstes alle Fenster und Türen öffnen und lüften. Doch die Küche ist aller Wahrscheinlichkeit erst einmal nicht mehr bewohnbar.

Derweil sind die Kriminaltechniker schon am Untersuchen. Die Brandursache scheint hier schnell gefunden: technischer Defekt. Der Beleg dafür steht jetzt im Hof – ein völlig ausgebrannter Geschirrspüler.

Auf rund 20 000 Euro wird der Schaden geschätzt, ist von Dörte Röhrs von der Pressestelle der Polizeidirektion Nord zu erfahren.


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erstellt am 30.Jun.2014 | 13:33 Uhr

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