Genesis bewirtschaftet Festspielbühne

Roland Kaiser zog die Massen auf der Ölmühle in seinen Bann.
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Roland Kaiser zog die Massen auf der Ölmühle in seinen Bann.

Mitgliederversammlung des Elblandvereins gab dazu jetzt ihre Zustimmung

svz.de von
03. Dezember 2013, 11:33 Uhr

Der Bewirtschafter für die große Elblandfestspielbühne auf der Alten Ölmühle hat gewechselt. Die Mitgliederversammlung des Festspielvereins fasste auf ihrer jüngsten Zusammenkunft den Beschluss dazu. An die Stelle des Kultur- und Tourismusbetriebes der Stadt tritt die Genesis GmbH, informiert Bodo Rückschlag als geschäftsführender Vizepräsident des Festspielvereins. Er begründet die Entscheidung als logische Folge aus der Entwicklung der letzten Zeit. Das Brauhaus mit seinen Veranstaltungen – beispielsweise den Hochzeiten –, das Hotel und die Events auf der Bühne müssen zwangsläufig abgestimmt werden, „so dass es für beide Seiten gut passt“, sagt Rückschlag und betont, sich damit in völliger Übereinstimmung auch mit dem Kultur- und Tourismusbetrieb zu befinden. „Ich denke, vom KSTW hin zur Genesis ist von der Logistik her günstig“, sagt Hans-Joachim Böse. Als Manager des Kultur- und Festspielhauses lag die Bewirtschaftung der Bühne vor allem in seinen Händen. Eine Aufgabe, die das Hausmanagement neben seiner eigentlichen Aufgabe im Kultur- und Festspielhaus erfüllte.

Mit der Genesis hat der Festspielverein nun die Bewirtschaftung in die Hände jener GmbH gegeben, die reibungsfrei die Veranstaltungen auf der Bühne mit denen im Brauhaus koordinieren kann: Der Gastronomie- und Hotelkomplex ist zunehmend nachgefragt. Gleiches gilt aber auch für die Bühne, das weiß Bodo Rückschlag. Seit Roland Kaiser und Nena dort ihre gefeierten Auftritte hatten, ist Wittenberge mit seiner Bühne augenscheinlich in eine andere Liga aufgestiegen. „Bei mir liegen wieder Anfragen von Agenturen vor, die gern für ihre Veranstaltungen unsere Bühne nutzen würden“, sagt der geschäftsführende Vizepräsident. Wenn auch bei ihm in seiner Vereinsfunktion das letzte Wort über die Bühnennutzung liege, „werden wir sämtliche Termine partnerschaftlich mit der Genesis abstimmen“. Für Lutz Lange, Mitgesellschafter der Genesis GmbH, ist es wichtig, „dass wir langfristig, also über zwei Jahre, planen können“. Große Gesellschaften im Brauhaus müssten sich darauf verlassen können, dass sie bei ihren Feiern ungestört sind. „Das klappt, wenn wir die großen Events auf der Bühne nicht nur für das kommende Jahr, sondern auch schon für 2015 festmachen“, kündigt er an. Künstler mit großen Namen hätten bereits nachgefragt. Roland Kaiser wird übrigens im August nächsten Jahres wieder da sein.

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