Wir in Glöwen : Von Stahlhallen bis zur Melktechnik

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MELA GmbH in Glöwen beschäftigt 50 Mitarbeiter und liefert in alle Welt

MELA steht für Metallbau und Landwirtschaftstechnik. Das sind aber nur zwei Geschäftsfelder, mit denen sich die MELA GmbH in Glöwen befasst. 50 Mitarbeiter beschäftigt die Firma und ist damit der größte Arbeitgeber im Ort. Konkret baut das Unternehmen Stahlhallen.

So zum Beispiel in Demerthin und Karstädt aber auch die Stahlkonstruktion der Elblandbühne an der Alten Ölmühle in Wittenberge kommt von den Glöwenern. Ein zweites Standbein ist die Kommunaltechnik. Dazu gehört der Verkauf und der Service rund um Kleintraktoren und Rasenmäher samt eigener Werkstatt. Außerdem produziert das Unternehmen Ausrüstung für Stallanlagen für die Geflügelhaltung und ist auch im Bereich von Melktechnik und Melkanlagen in ganz Brandenburg unterwegs. „Wir spüren die Milchkrise natürlich auch, aber noch nicht so deutlich. Die Investitionen bei den Landwirten gehen leicht zurück, aber wir warten und betreuen ja auch bestehende Melkroboter und Melktechnik“, erklärt Geschäftsführer Detlef Jung.

In zwei neuen Hallen stehen auf dem etwa fünf Hektar großen Firmengelände neue und alte Maschinen. Hier wird zum Teil im Schichtbetrieb für Geflügelausrüster produziert. Vor allem Komponenten für Fütterungsanlagen gehen von Glöwen aus in alle Welt. Neben der modernen Laserschneidemaschine und großen Stanzrobotern stehen hier aber auch Ungetüme aus den 60er Jahren. „Die funktionieren noch und kommen immer dann zum Einsatz, wenn wir besondere Teile in geringer Stückzahl herstellen müssen“, erklärt Ingo Kramer, der für diesen Bereich des Unternehmens verantwortlich ist. „Wir bilden auch Lehrlinge aus, allerdings in den letzten zwei Jahren nicht mehr, weil wir ganz einfach keine Azubis gefunden haben“, sagt Detlef Jung. Deshalb sei es auch für sein Unternehmen wichtig, dass Glöwen als weiterführender Schulstandort erhalten bleibt. „Wir wollen gern junge Leute aus der Region ausbilden, um sie nach der Ausbildung hier weiter zu beschäftigen. Uns helfen keine Azubis von weit weg, die unser Unternehmen nach der Ausbildung wieder verlassen“, sagt Jung. Deshalb arbeite die MELA auch mit der Oberschule eng zusammen.

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