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Wir in Lindenberg : Serners lassen die Puppen tanzen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Das Familienunternehmen „Marion-Etten-Theater“ ist seit 1994 aktiv

von
erstellt am 20.Apr.2016 | 11:00 Uhr

Claudia und Hans Serner, besser bekannt unter ihrem Label „Marion-Etten-Theater“, haben sich in Lindenberg eine ganz besondere „Puppenstube“ aufgebaut. 2004 zogen die beiden in den Ort, richteten sich auf einem 220 Jahre alten Bauernhof ein. „Das haben wir übrigens noch nicht einen Tag bereut“, erzählen sie.

Hier leben sie zusammen mit weit mehr als 100 Marionetten, die sie ihr Eigen nennen, unter einem Dach und nicht nur das: Die beiden Puppenspieler errichteten über die Jahre ein kleines Unternehmen, dessen Leistungen weit über die zahlreichen Bühnenauftritte hinausgehen, die die Serners so auf dem Kalender haben.

Neben dem Marionettenspiel entstehen in Lindenberg auch Puppen. Claudia und Hans Serner führen in speziellen Kursen sowohl Erwachsene als auch Kinder in die Kunst des Handpuppen- und Marionettenbaus ein. Für Kinder gibt es zudem Angebote zur Gestaltung von Projektwochen, und das Domizil der Serners ist darüber hinaus ein tolles Ziel für Exkursionen von Schulklassen oder Kindergartengruppen.

Die Mobilität läuft natürlich auch umgekehrt: Das Marion-Etten-Theater bereichert mit seinen Auftritten Veranstaltungen, ist zu Gast in Kitas, Schulen, bei Vereinen und Festen, auf Weihnachtsmärkten oder auch Geburtstagen.

Kleines Schmankerl: Man kann in Lindenberg Charakter-Marionetten als Auftragswerk anfertigen lassen. Als Vorlage dient in der Regel ein Foto – für alle, die vielleicht einmal ein besonders Geschenk suchen …

1994 gründeten Claudia und Hans Serner in Berlin ihr mobiles Marionettentheater, bauten kontinuierlich ein abwechslungsreiches, unverwechselbares Repertoire für Kinder und Erwachsene auf. Ihre außergewöhnliche Inszenierung des Grimmschen Märchens „Der Zaunkönig“ führte sogar zu einer Einladung zum Europäischen Figurentheater-Festival nach Gent. Nach über 20 Jahren haben Serners 20 Inszenierungen im Repertoire. Einmal im Jahr öffnet das Marion-Etten-Theater seine Türen zum brandenburgweiten „Tag des offenen Ateliers“ – dieses Mal am 8. Mai von 11 bis 18 Uhr. Zu diesem Termin erhalten Besucher einen Einblick in eine alte Kunst, die mehrere Handwerke wie Modellieren, Schneidern, Holzbearbeiten, Stückeschreiben und Inszenieren miteinander verbindet.

 




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