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Wir in Kuhbier : Der Bierhahn in Kuhbier

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Manuela Peters führt die „Schwedenschanze“ als Lokal und Cateringfirma

Von außen wirkt es eher wie ein hässliches Entlein: das Gebäude der Gaststätte „Zur Schwedenschanze“ an der Ortsdurchfahrt rechts, kurz vor dem Dorfausgang Richtung Pritzwalk. „Stimmt, von außen ist es noch Dorfkonsum“, räumt Besitzerin Manuela Peters ein. Das war das Haus nämlich früher einmal. Drinnen hingegen fühlt man sich im neu gestalteten Gastraum oder auch am Tresen gleich wohl. „2008 haben wir hier umgebaut, aus zwei Räumen einen gemacht, die Küche wesentlich vergrößert“, erzählt Manuela Peters. Hintergrund: Das eigentliche Hauptgeschäft – der Partyservice – brauchte eine große, moderne Küche. Mit ihrem Catering macht sich die ausgebildete Köchin und Küchenmeisterin bereits seit vielen Jahren einen Namen, an diesem Standort konkret seit 21 Jahren. Mundpropaganda ist inzwischen ihre Hauptreklame. Manuela Peters arbeitet in kleineren und größeren Gesellschaften vielfach auf Empfehlung. Etwa 70 Prozent ihres Gesamtgeschäfts, so sagt sie, entfallen auf Kuhbier – Partyservice und Gaststättenbewirtschaftung. Ein weiteres Standbein – 30 Prozent – befindet sich in der Firma Kingspan in Steffenshagen (Stadt Pritzwalk), wo sie die Betriebskantine betreibt. Insgesamt ist die Powerfrau aber sicher zu mehr als 100 Prozent ausgelastet, denn auch der Berufsnachwuchs liegt ihr am Herzen. Als Ausbilderin und als erfahrene Gastronomin bringt sie sich ins Training der Kochlehrlinge am Oberstufenzentrum Prignitz ein, bereitet die jungen Leute auf Meisterschaften vor. Familie (zwei große Kinder), Haus und Grundstück mit Garten und Gewächshaus in Massow (Amt Röbel-Müritz) gibt es ebenfalls noch. Und, ach ja: „Meine Bienen“, erzählt die Hobbyimkerin.

Nur am Rande: Tochter Zora Peters gewann vor kurzem die brandenburgischen Landesmeisterschaften der Restaurantfach-Azubis und vertritt die Mark demnächst beim Bundeswettbewerb in Bonn.

Ursprünglich sei die Tochter eher an Grafikdesign interessiert gewesen, oder Floristik. Was Kreatives sollte es sein. Während eines Praktikums im Hotel „Germania“ jedoch habe sie ihr Kind restlos glücklich gesehen, so Manuela Peters, die sich für sich selbst übrigens auch den Beruf der Schäferin hätte vorstellen können. So sah es zumindest noch vor der Wende aus, als sie auf dem Gut Groß Langerwisch in den Beruf hinein schnupperte. Köchin saß da irgendwie aber doch schon lange im Hinterkopf fest, „seit meiner Kindheit“, erinnert sie sich. Und das wurde es dann auch, über die Stationen „Prignitzland“ in Pritzwalk, einem kurzen Ausflug nach Augsburg, zwei weiteren Prignitzer Lokalitäten und der „Schäferklause“ in Groß Langerwisch, die sie gepachtet hatte. Nun ist es seit 2008 Kuhbier. Wenn man Manuela Peters hier sieht und erzählen hört, war es die richtige Wahl.  

 

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erstellt am 18.Mai.2016 | 10:00 Uhr

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