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Gemeinde beteiligt sich am Stadt-Umland-Wettbewerb

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Kommune kann Alleinstellungsmerkmale und gut angearbeitete Projekte einbringen / Partner sind Pritzwalk und Wittstock

von
erstellt am 29.Mai.2015 | 12:00 Uhr

Auch wenn es der Begriff vielleicht nicht vordergründig vermuten lässt – der Stadt-Umland-Wettbewerb ist auch für die Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) ein Thema. Und zwar als Umland der Städte Pritzwalk und Wittstock. Jene beiden Kommunen bilden ein Mittelzentrum in Funktionsteilung. Gemeinsam mit diesem Mittelzentrum ist Groß Pankow beim Stadt-Umland-Wettbewerb dabei. Unterstützenswerte Vorhaben, die von Geldern aus verschiedenen EU-Töpfen profitieren könnten, stellte Bauamtsleiter Halldor Lugowski in der jüngsten Gemeindevertretersitzung vor.

Zu den Vorzeigeprojekten gehören das Königsgrab Seddin mit dem geplanten, angeschlossenen archäologischen Park sowie die einzige in Brandenburg touristisch erschlossene Schmalspurbahn, der Pollo. Letzteres wäre ein Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Pritzwalk, deren Ortsteil Mesendorf Start- und Endpunkt der Bahn ist. Rund um Seddin soll Brandenburgs erstes Grabungsschutzgebiet ausgewiesen werden – ein i-Tüpfelchen auf diesem Alleinstellungsmerkmal. Auch in der Infrastruktur, so Lugowski, gebe es Förderbedarf, so beim Ausbau der Straße zwischen Horst und Wolfshagen mit Radweg, bei der Anbindung der Ortslage Heidelberg nach Heiligengrabe oder auch bei der Energieerzeugung und ortsnahen Nutzung dieser Energie am Beispiel von Wolfshagen. Energetisch saniert werden müsse zudem die Sporthalle in Groß Pankow. Und in Lindenberg ist man dabei, den „Dorfkonsum“ als Anlauf- und Versorgungspunkt für den Ort und das Umland auf lange Sicht zu erhalten, was nicht ohne Zuschüsse funktionieren werde.

Die Prignitzer SPD-Landtagsabgeordnete Ina Muhß, die in der Sitzung zu Gast war, beglückwünschte die Groß Pankower dazu, dass sie diesen Weg gehen und die sich bietenden Fördertöpfe anzapfen wollen – vor allem mit einem Partner wie Wittstock. Die Dossestadt habe in den zurückliegenden Jahren vielfach bewiesen, dass sie ein Händchen für die geschickte Beantragung und Verwendung von Fördermitteln habe, so Muhß, die selbst aus Wittstock stammt. 

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