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5. Theatertag ein voller Erfolg : Gelebte Inklusion im Amphitheater

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Riesiger Zuspruch beim 5. Prignitzer Theatertag / Gruppe der Freien Schule Baek gelang mit Musical auf Anhieb der Sieg

von
erstellt am 05.Jun.2014 | 12:00 Uhr

Für die 16 Kinder der Wittenberger Jahngrundschule ist der Prignitzer Theatertag einfach nur spannend und aufregend. Für die Macher – CJD Prignitz, Wahrberge-Verein und Landesforst plus Sponsoren – steht er für eine gelungenes Beispiel der Inklusion, die sich in so vieler Munde befindet.

Aber zurück zu den kleinen Darstellern aus der Elbestadt: Sie hatten gestern kurz vor ihrem Auftritt beim 5. Prignitzer Theatertag im Groß Woltersdorfer Waldlehrpark ziemliches Lampenfieber. Schließlich ging es auch um was: „Vergangenes Jahr haben wir mit unserem Stück ‘Die Rübe‘ immerhin den zweiten Platz belegt“, berichten die Mädchen und Jungen aus der zweiten bis vierten Klasse stolz. Vom Preisgeld machte sich die Theater AG im Sommer einen schönen Tag in Groß Woltersdorf. „Es war super“, sagt Conny Vogt, ehrenamtliche Helferin an der Schule. Gemeinsam mit AG-Leiterin Elke Hetzer und Erzieherin Kristin Tiepermann begleitete sie gestern die Gruppe. Sie brachte eine moderne Version des Märchens „Der Wolf und die 7 Geißlein“ auf die Bühne des Amphitheaters. Die Generalprobe sei nicht so gut gelaufen. Beste Voraussetzungen also eigentlich, um einen glänzenden Auftritt hinzulegen und wieder vorn mitzumischen. Aufs Treppchen stiegen jedoch gestern andere Theatergruppen: Rang 1 belegte die Freie Schule Baek mit ihrem Musical „Kwela Kwela“. Die Baeker nahmen das erste Mal teil. Zweiter wurde die Jahngrundschule Pritzwalk mit „Der Mond der Prinzessin Eleonore“, Dritter die Christophorusschule Hoppenrade – Sieger 2013 – mit „Schneewittchen und die 7 Zwerge“.

Jörg Stricker, Bereichsleiter beim CJD Prignitz, resümiert, dass das Projekt mit der fünften Auflage in der Region etabliert sei. „Die Anstrengungen haben sich gelohnt, man spürt’s“, sagt er. Weit über 100 Akteure präsentierten sich auf der Bühne, über 400 Besucher hatten sich angemeldet. Gekommen waren weitaus mehr. Junge und ältere Menschen, mit und ohne Handicap mittels der Kunst miteinander in Kontakt zu bringen und Berührungsängste abzubauen, ist für Stricker und seine Mitstreiter gelebte Inklusion. Der Termin für den 6. Theatertag steht natürlich bereits fest: 3. Juni 2015.

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