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Der Prignitzer

20. Oktober 2017 | 22:06 Uhr

Gelben Sack gibts nicht auf Vorrat

vom

svz.de von
erstellt am 15.Okt.2012 | 08:36 Uhr

Prignitz | Die Bürger werden zur Mülltrennung aufgefordert, sollen die gelbe Säcke nutzen. Doch Leser stellen immer wieder fest, dass sie keine neuen Säcke bekommen, da an den Ausgabestellen keine vorrätig seien. Auch an der Rezeption der Kreisverwaltung seien diese nicht immer vorhanden, kritisierte ein Leser in dieser Woche.

Das könne sein, da die Nachfrage sehr groß ist, räumt Andreas Much, Sachbereichsleiter Abfallwirtschaft ein. Er habe aber mit dem Entsorger Becker Umweltdienste gesprochen und gebeten, dass künftig an der Rezeption größere Mengen hinterlegt werden.

Verteilt werden die Säcke auch in den Rathäusern, Amts- und Gemeindeverwaltungen sowie bei Becker selbst. "In unserem Sachbereich nicht", sagt Much. Zugleich wirbt er um Verständnis, dass die Säcke nicht in unbegrenzter Zahl abgegeben werden.

"Wir stellen immer wieder fest, dass sie für andere Zwecke benutzt werden und das darf nicht sein", sagt Much. Eigentlich gilt: zwei Rollen pro Person. Damit müsste ein Haushalt eine Weile auskommen. Wenn dann für den Nachbarn eine dritte Rolle mitgenommen wird, habe sicher niemand etwas dagegen. Aber manche Bürger wollen gleich zehn und mehr Rollen haben.

Andreas Much erklärt zugleich, dass der Landkreis beim Thema gelbe Säcke nur am Rande beteiligt sei. Zuständig ist das Duale System Deutschland, für unsere Region speziell die Redual GmbH aus Köln. Sie habe die Leistung der Entsorgung ausgeschrieben, den Zuschlag erhielt Becker Umweltdienste.

"Wir als Kreis werden nur im Rahmen der Ausschreibung beteiligt, dürfen die Verteilstellen festlegen, den Abholrhythmus und Ansprüche an die Qualität der Säcke stellen", so Much. Beispielsweise habe der Kreis eine bessere Qualität der Säcke angemahnt, damit sie reißfester sind. Auch der Verschluss mit dem Zugband war eine Forderung des Kreises. Zuvor gab es einen am Sack befestigten roten Faden. "Den haben wir im Zuge der neuen Ausschreibung abgelehnt", sagt Much.

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