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Straßenfest in Laaslich und Nebelin : Gefeiert auf freiem Feld bei Sonne und Wind

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Vor fünf Jahren wurde der sanierte Weg zwischen den Dörfern Laaslich und Nebelin übergeben. Ein Grund wieder zu feiern.

Mit dem Drahtesel oder per Pedes machten sich Nebeliner und Laaslicher am Freitagabend auf zum Straßenfest. „Es war eine Spontanidee, die hatten diesmal die Männer“, schmunzelte Laaslichs Ortsvorsteherin Rita Zuther. Ihr Gegenüber aus Nebelin, Ulrich Petraschek fügte an: „Wir haben uns gedacht, fünf Jahre ist die Einweihung her, das können wir doch feiern.“ Und genau auf den Tag genau war es eben fünf Jahre her, dass der sanierte Schwarze Weg nach jahrelangem Kampf offiziell freigegeben werden konnte. Damals herrschte Volksfeststimmung, am Freitag auch – nur im kleineren Rahmen. Bei Wind und Sonne auf dem freien Feld kamen an die hundert Besucher – auch aus Mankmuß, Mesekow oder Stavenow. Und die Organisatoren hatten versucht, etwa die Mitte der beiden Gemarkungsgrenzen zu treffen. Die Nebeliner sorgten für das Essen, die Laaslicher für die Getränke. Zwei Dörfer – ein Fest. Man feier ja sowieso viel zusammen – man kennt sich nicht nur vom Karneval. Karstädts Bürgermeister Udo Staeck hatte mal mit einem Schmunzeln gesagt: „Laaslich findet immer einen Grund zum Feiern.“ Und einmal mehr erhielten sie dabei Untersützung aus Nebelin.

„Hier sind die Reichen, da die Armen. Wenn die noch arbeiten, haben wir schon längst Feierabend. Deshalb sind wir ja auch die Armen“, nahmen sich die Laaslicher selbst auf die Schippe. Das sei so wie bei Villariva und Villabajo – ein Werbespot eines Geschirrspülmittels.

Aber Spaß bei Seite: Die Sanierung des Weges war damals dringend erforderlich. Schlagloch an Schlagloch reihte sich. Die 1,8 Kilometer lange Strecke ist die kürzeste Verbindung zwischen beiden Orten und wird auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt. Und nicht nur das: „Hier sind viele Radfahrer und Spaziergänger unterwegs, denn es gibt hier eine schöne Rundtour“, bemerkte Rita Zuther.

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erstellt am 17.Mai.2016 | 10:00 Uhr

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