Prignitzer Oldtimerbus : Geben Sie dem Bus einen Namen

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Zur Auswahl stehen für das Oldtimergefährt: Fridolin, Kasimir oder Karl / Treffen Sie Ihre Wahl

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19. März 2015, 08:00 Uhr

Der blaue Oldtimerbus, der sich für Stadttouren zunehmender Beliebtheit erfreut, soll einen pfiffigen Namen bekommen. Kultur- und Landschaftsführer Jürgen Schmidt bittet Sie, liebe Leser, gemeinsam mit dem KSTW, dem Reisedienst Westprignitz und dem „Prignitzer“ um Ihre Meinung. Zur Auswahl stellen als Vorschläge: Fridolin, Kasimir und Karl.

Hochzeitspaare buchen den Oldiebus. Geburtstagsgesellschaften mieten das Gefährt für Besichtigungstouren. Ehejubilare lassen sich und ihre Gäste gemächlich durch die Stadt kutschieren. Mit an Bord in der Regel Jürgen Schmidt. Er plaudert heiter und gewandt über Wittenberge, verknüpft Geschichte und Geschichten so, wie es kaum ein anderer kann. Schmidt, der dafür in die Rolle des Wittenberger Nachtwächters schlüpft, weiß aus eigenem Erleben: „Die Beliebtheit des Oldiebuses wächst von Jahr zu Jahr. Waren 2010 bei Führungen über den Kultur- und Tourismusbetrieb erst 310 Ausflügler unterwegs, waren es im letzten Jahr bereits 1150. Jetzt hatte Schmidt die Idee, dass es „an der Zeit ist, dem Nostalgiebus, wie er auch genannt wird, einen pfiffigen Namen zu verpassen“. Eine Idee, die Frank Rüdiger-Gottschalk als Geschäftsführer des Reisedienst Westprignitz gern mitträgt. Der Nostalgiebus gehört nämlich zur Fahrzeugflotte dieses Prignitzer Reiseunternehmens. Adolf Gottschalk stieß in den 90er Jahren in einer Scheune in Bayern auf den Oldiebus, der damals natürlich noch keiner war, wie Geschäftsführer Frank Rüdiger-Gottschalk schmunzelnd sagt. Und er erzählt: Der Bus war mehr eine Art Wrack, das er nach Weisen bringen ließ. „Immer, wenn Zeit war und wir die Möglichkeit hatten, haben wir an ihm gearbeitet, ihn wieder aufgebaut.“

2007 war dann der große Moment. Der Bus war vollständig rekonstruiert, bestand alle Prüfungen und durfte damit erstmals wieder auf öffentlichen Straßen rollen. Von Haus aus ist der Oldie ein Setra, Baujahr 1965. Setra stehe für selbsttragende Karosse, erklärt Rüdiger-Gottschalk.

Er wie auch Stadtführer Jürgen Schmidt mögen den Bus-Senior sehr, wissen um seine Stärken, aber auch liebevollen Macken. Zu jenen gehört auf jeden Fall, dass er auch wegen der großen Fenster im Sommer recht schnell warm werden kann. Im Winter muss man sich dafür wärmer anziehen. Er ist eben ’was Besonderes, dieser Bus

Wie soll der Bus heißen?

• Fridolin

• Kasimir

• Karl

Sie können sich per Karte an den „Prignitzer“ in 19322 Wittenberge, Wilhelmstraße, beteiligen, per E-Mail unter baha@prignitzer.de oder telefonisch unter 03877/92908273.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir eine vom KSTW zur Verfügung gestellte Führung für zwei Personen im Oldiebus

sowie kleine Aufmerksamkeiten des „Prignitzers“.

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