Perleberg : Funktionsbau die Krone aufgesetzt

Frank Rühlemann, von der EB-Elm Bau GmbH aus Königslutter, spricht den Richtspruch. Die Firma selbst habe Erfahrung mit derartigen Projekten, habe Feuerwachen, Schulen und Kitas gebaut.  Fotos: Doris Ritzka
Frank Rühlemann, von der EB-Elm Bau GmbH aus Königslutter, spricht den Richtspruch. Die Firma selbst habe Erfahrung mit derartigen Projekten, habe Feuerwachen, Schulen und Kitas gebaut. Fotos: Doris Ritzka

Richtfest auf dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.

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11. August 2018, 05:00 Uhr

Auf den Tag sechs Wochen nach der Grundsteinlegung schaukelt nun die Richtkrone auf dem entstehenden Funktionsgebäude des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks. Wahrlich Grund, um darauf anzustoßen, wie Bürgermeisterin Annett Jura betont. Denn allein, bis der Grundstein gelegt werden konnte, war es ein Kampf, erinnert sich Ramona Bahl. Damals im Vorstand des SSV Einheit, machte sie in mehreren Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung auf den dringenden Handlungsbedarf aufmerksam. „Klar, dass man sich freut, wenn man heute sieht, wie es vorwärts geht, der Funktionsbau bereits richtige Konturen angenommen hat“, betont sie. Und damit spricht sie auch Frank Plokarz, Vorsitzender des SSV Einheit, sinngemäß aus dem Herzen. Nach den anfänglichen Problemen bei Baubeginn sei man nun wieder im Zeitplan. Zur Erinnerung: Bei den ersten Tiefbauarbeiten wurde ein 20 kV-Kabel beschädigt und man stieß auf eine Trinkwasserleitung. Beides umzuverlegen war zu zeit- und kostenaufwendig. So fiel die Entscheidung, den Neubau um zwei bis drei Meter räumlich zu versetzen.

Plokarz unterstreicht zudem, dass man als Verein froh ist, mit Unterstützung der Stadt so ein Bauvorhaben umzusetzen. Der Verein selbst hat 145 000 Euro an Fördermitteln für das Projekt akquirieren können. Die Stadt ist mit 450 000 Euro dabei. Und auch die GWG Wohnungsgesellschaft hat sich in das Gesamtvorhaben, das auch noch eine spätere Sanierung des Bestandsgebäudes vorsieht, eingeklingt. „Konkret geht es um den Einbau einer neuen Heizungszentrale im alten Vereinshaus, die dieses wie auch den entstehenden Anbau mittels moderner Brennwerttechnik beheizen wird“, erläutert Ronald Otto, Geschäftsführer der GWG Wohnungsgesellschaft. Sie betreibt dieses Anwesen. „Mit dem neuen, modellierend arbeitenden Kessel wird dann die Leistung produziert, die auch gebaucht wird“, so Otto. Eine sogenannte Luft-Wärme-Pumpe soll im neuen Gebäude für Warmwasser sorgen. Rund 31 000 Euro investiert die Wohnungsgesellschaft in die Installierung der neuen Heizungszentrale.

Auf 246 Quadratmetern entstehen mit dem neuen Funktionsgebäude vier Umkleiden mit jeweils vier Duschen, Büro und separate Umkleide mit Dusche für den Schiedsrichter sowie ein öffentlicher Sanitärtrakt mit WC für Damen und Herren und einem behindertengerechten WC. „Gerade Letzteres mit barrierefreiem Zugang können wir bisher hier nicht vorhalten“, betont Bürgermeisterin Annett Jura.

14 Gewerke werden an der Fertigstellung beteiligt des sein, die Aufträge sind alle vergeben, so die Bürgermeisterin. Die Planung und Objektbetreuung liegt in den Händen des Architekturbüros Wieck & Partner.

Ziel ist es, möglichst zum Jahresende das Gebäude bezugsfertig an den Verein zu übergeben.

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