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Perleberger Freizeitzentrum : Fünf Tage House of Fun and Music

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

JNWB lud wieder zum Sommerprojekt ins Freizeitzentrum „Effi“ und 16 Mädchen und Jungen entdeckten ihre Talente

von
erstellt am 27.Jul.2015 | 12:00 Uhr

Konzert Freitagabend im Perleberger Freizeitzentrum Effi. Auf der Bühne wird gerappt, getrommelt, zur Gitarre gesungen, Schwarzes Theater gespielt. Die Akteure: Neun- bis 17-Jährige aus dem Landkreis. Ihre Eltern, Freunde und Bekannte haben sie eingeladen, wollen ihnen zeigen, was sie innerhalb einer Woche in ihrem House of Fun and Music bühnenreif einstudiert haben. Eingeladen zu diesem künstlerischen Experiment in den Ferien hatte wieder der Jugendhilfeverein Nordwestbrandenburg. Die Sozialarbeiterinnen betreuen auch den Nachwuchs, unterrichtet wird er aber von kleinen Profis. Tabuh, 15 Jahre jung, besucht die Friedrich-Gedike-Oberschule und spielt seit sieben Jahren Gitarre. „Bisher war ich Teilnehmerin im House of Music, jetzt will ich mich mal auf der anderen Seite ausprobieren.“ Lehrer möchte Florian mal werden. Er ist 17 und besucht das Gottfried-Arnold-Gymnasium. Gitarre und Rhythmus, das ist sein Part im House of Fun and Music in das sich Freizeitzentrum verwandelt hat. Acht Jahre spielt er das Instrument und will sein Können nun an Jüngere weitergeben. „Als angehender Lehrer passt das doch.“

Auch Theresa (16) kommt vom Perleberger Gymnasium. Seit Jahren nimmt sie Ballettunterricht an der Musikschule. „Man hat mich gefragt, ob ich als Dozentin hier arbeiten möchte, und da bin.“ Wer sich für modernen Tanz und Schwarzes Theater entschieden hat, den nahm unter ihre Fittiche.

Fünf Tage öffnete das House of Music, lud die Ferienkinder ein, sich in künstlerischen Genres bzw. an Instrumenten auszuprobieren. Erstmals im Angebot: Cajon, eine Kistentrommel, die den Eindruck erweckt, „der Musiker hat seinen Hocker gleich mitgebracht“, erläutert schmunzelnd Sozialarbeiterin Simone Mößner. Proben und Spaß, so lautet die Maxime und letzteren hatte alle nicht zu knapp. So freuen sich die meisten schon auf eine Neuauflage im nächsten Jahr, verbunden mit der Hoffnung, dass der Landkreis dieses Projekt wieder finanziell tatkräftig unterstützt.  

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