zur Navigation springen

Unterricht zum Anfassen in Wittenberge : Früher fuhr man Hochrad

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die 3 b entdeckt im Museum Vergangenes und vergleicht es mit Heutigem.

von
erstellt am 29.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Leicht ist es nicht, auf das Hochrad im Museum zu kommen. Aber wenn man erst einmal oben ist, dann ist man sogar noch ein Stück größer als der Lehrer, wie Oliver aus der 3  b an der Jahnschule fröhlich feststellte, nachdem er sich in den Sattel geschwungen hatte.

Die Klasse war gestern mit ihrem Lehrer Knut Tonagel zu Gast im Stadtmuseum Alte Burg, erlebte quasi Unterricht zum Anfassen im Themengebiet „Früher und heute“. Das ordne sich sowohl in den Sachkunde- wie in den Deutschunterricht ein, so Tonagel. Die Kinder haben im Unterricht bereits einen Zeitstrahl angefertigt, beginnend bei ihrer Geburt bis heute. Im Museum erfuhren sie viel von früher und zu Veränderungen. Das ist ja spannend, sagte eines der Mädchen, als Einrichtungsleiterin Birka Stövesandt zum Vergleich mit heutiger Wiedergabetechnik ein Grammophon anstellte. Zeitgeschichte ganz nah erleben die Mädchen und Jungen derzeit auch an ihrer Schule. Denn diese feiert im April Geburtstag. Vor 110 Jahren zogen die ersten kleinen Wittenberger in das neue Schulhaus nahe des Bahnhofs ein. Die Klasse 3  b hat sich bereits zu einem weiteren Besuch im Museum angemeldet. Dann geht es um die Schule von früher. In der Alten Burg stehen sogar noch ganz alte Unterrichtsbänke.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen