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Der Prignitzer

13. Dezember 2017 | 17:47 Uhr

Fröhlich-freche Werbung für den Bus

vom

svz.de von
erstellt am 30.Jan.2012 | 06:38 Uhr

Prignitz | Vielen sind sie sicher schon aufgefallen, die neuen, fröhlich-frechen großen Aufdrucke an vielen Bussen im Landkreis. Ob sie Platz für die größten Familien bieten oder mit Blick auf die Achterbahn lieber Bus als Bahn favorisieren, sie alle wollen eines: Lust auf Busfahren machen. Und das hat einen guten Grund, denn mit immer weiter sinkenden Bevölkerungszahlen verliert der Landkreis natürlich auch Fahrgäste.

Gegenwärtig werden täglich rund 3000 Mädchen und Jungen zur Schule gefahren und wieder nach Hause, nutzen etwa 1000 weitere Fahrgäste den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Das ist auf Dauer nicht genug, weiß nicht nur Manfred Prause, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Prignitz (VGP), sondern auch Edelgard Schimko, als Geschäftsbereichsleiterin der Kreisverwaltung zuständig für den ÖPNV. Spätestens 2013 müsse eine Fortschreibung des kreislichen Nahverkehrskonzeptes erfolgen. Darauf wollen sich die Akteure vor Ort schon jetzt vorbereiten.

Klappern gehört bekanntlich zum Handwerk, und so taten sich Landkreis, Verkehrsgesellschaft und fünf private Busunternehmen, die im Auftrag der VGP Buslinien fahren, zusammen, beauftragten nach einer Ausschreibung die Agentur für Mediendesign und Medienconsulting MacMV mit der Marketingaktion. Neben den Werbeschildern auf den Bussen, die sich auch im Innenraum der Fahrzeuge wieder finden, entstand für nahezu alle der beteiligten Busunternehmen eine Homepage mit Links zur VGP und ihren Fahrplänen bzw. dem Rufbusangebot sowie zu detaillierten Angeboten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, zu dem die Prignitz gehört. Denn damit, so betont Prause, könne man nicht genug werben, sei doch dieser Verkehrsverbund der größte in ganz Deutschland, bei dem man mit einem Fahrschein die gesamte Region bereisen könne.

Interessenten können natürlich auch gleich auf die Homepage der Prignitzer Verkehrsgesellschaft gehen, finden unter www.vgp-prignitz.de noch etwas ganz Besonderes, nämlich einen Kostenvergleich. Wer beispielsweise wissen möchte, wie viel Geld er sparen könnte, wenn er statt mit seinem Kleinwagen täglich mit dem Bus zur Arbeit fährt, kann sich das ganz schnell ausrechnen lassen und werde erstaunt sein, verspricht Tobias Kramer, Inhaber von MacMV. Bei nicht wenigen gerade Städteverbindungen in der Prignitz gibt es seit einigen Jahren Busverbindungen im Stundentakt, sei also ein Wechsel zum öffentlichen Verkehrsmittel durchaus möglich. Und ein Pünktlichkeitsgrad von 98,7 Prozent, den die VGP 2011 im Ranking des Verkehrsverbundes erreichen konnte, spreche zudem für sich.

Ausschlaggebend für eine angenehme Busfahrt sind aber nicht Pünktlichkeit und Ausstattung des Busses allein, sondern auch, wie höflich und vor allem hilfsbereit die Busfahrer ihren Gästen gegenüber auftreten. Und deshalb soll jetzt der beliebteste Busfahrer gesucht werden. 84 stehen dabei zur Auswahl. Und die erfolgt natürlich durch die Fahrgäste. Sie können dabei auch selbst noch etwas gewinnen. Start zu der Aktion soll nach den Winterferien sein. Dann gibt es weitere Informationen dazu, verspricht Prause.

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