Frischekur für die Putlitzer Grundschule

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06. September 2012, 12:02 Uhr

Putlitz | Die Sanierungsarbeiten in der Grundschule Putlitz waren einer der wichtigsten Tagesordnungspunkt auf der Sitzung des Putlitzer Hauptausschusses am Dienstagabend. Während kleinere Baumaßnahmen bereits abgeschlossen sind, steht die größte noch an: Die Sanitärbereiche sollen in den Herbstferien komplett erneuert werden.

"Die Schule ist ein Plattenbau von 1969, aus dieser Zeit stammt auch noch weitestgehend die Sanitärtechnik", informiert Putlitz’ Bürgermeister Bernd Dannemann. Eine Sanierung sei daher dringend notwendig. So sollen die Fliesen in beiden Sanitärräumen komplett erneuert werden. Außerdem werden die maroden Toiletten, Waschbecken und Trennwände zwischen den Toilettenkabinen ersetzt. "Insgesamt liegen wir damit bei knapp über 20 000 Euro", sagt Dannemann. Die Ausschreibungen seien bereits erfolgt, über die Vergabe wurde Dienstagabend entschieden. "Die Firmen wissen, dass die Arbeiten in den Herbstferien zu erfolgen haben, von daher sollte es kein Zeitproblem geben", so der Bürgermeister.

Eltern wollen einen Klassenraum renovieren

Die Herbstferien im Oktober wollen außerdem engagierte Eltern nutzen, um einen Klassenraum zu renovieren. "Die Materialkosten stellt selbstverständlich die Stadt zur Verfügung", sagt Dannemann. Er freue sich darüber, dass Eltern sich bereit erklären, solche Aufgaben zu übernehmen. Seiner Erfahrung nach bleiben solche Klassenzimmer länger sauber, als die von Malerfirmen renovierten. Und Dannemann muss es wissen: Er war in der Schule selbst 25 Jahre lang als Lehrer tätig.

Im Innen- und Außenbereich der Schule seien viele Arbeiten indes schon abgeschlossen. Dazu gehörten unter anderem Elektroarbeiten, ein neuer Doppelstabmaschenzaun sowie neue Gardinen. "Die Kosten dafür überstiegen bei weitem die eigentlich dafür eingeplante Summe", macht Dannemann deutlich. Dennoch scheut die Stadt sich nicht, tief in die Tasche zu greifen, denn "wir wollen es wenn, dann richtig machen. Außerdem gibt der diesjährige Haushalt dank der positiven Steuereinnahmen die Finanzierung her."

Der größte Teil der Malerarbeiten sowie neue Türen stehen allerdings erst im nächsten Jahr auf dem Plan. Was zeitnah erledigt werden soll, sei die Anbringung einer neuen Wechselsprechanlage und eine zweite Alarmanlage. Die jetzige funktioniere zwar, der Ton sei jedoch nicht zweifelsfrei als Alarm erkennbar.

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