Kommentar : Fragen kostet nichts

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18. September 2014, 08:00 Uhr

Das Fest zum 775. Stadtjubiläum machte seinem Namen wahrlich alle Ehre. Entsprechend die Reaktionen. Ob Leserbriefe oder Meinungsäußerungen auf facebook – alle zollten der Stadt Respekt.

Zum Nulltarif ist so ein Event nicht zu haben. Rund 100 000 Euro stellte die Stadt in den Etat ein. Viel zu wenig, wie sich andeutet. Nachvollziehbar, dass die Stadtverordneten nun wissen wollen, wofür Gelder geflossen sind. Wichtig auch, um Erfahrungen für künftige Veranstaltungen dieser Art zu sammeln. Denn diese gab es nicht, Perleberg beschritt Neuland. Ein Vergleich mit der 750-Jahrfeier, die noch zu DDR-Zeiten stattfand, ist da sicher wenig hilfreich. Dann sollte man sich eher darauf besinnen, dass Perleberg die letzten Jahre kein Stadtfest feierte und so eigentlich Geld gespart haben müsste. Das fragte aber noch niemand nach.

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