Hilfe : Flughafen und Barbie: DRK beschenkt Familien

Mia Holst mit ihren vier Kindern freut sich über die Geschenke des DRK. Bianca Sachtleben spielte Weihnachtsmann, Mirco Scharlibbe (hinten) pflegt und betreut die Familie.
Mia Holst mit ihren vier Kindern freut sich über die Geschenke des DRK. Bianca Sachtleben spielte Weihnachtsmann, Mirco Scharlibbe (hinten) pflegt und betreut die Familie.

Große Freude bei Familie Holst in Lenzen: Sehnlichste Kinderwünsche werden erfüllt

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26. Dezember 2016, 17:03 Uhr

Sie stehen schon an der Haustür. Joel, Fyn, Leonie können es kaum erwarten, dabei ist noch nicht einmal Heiligabend. Aber für sie findet die Bescherung in diesem Jahr bereits 24 Stunden früher statt.

Endlich hält in der Dämmerung ein Auto vor ihrer Tür in Lenzen. Bianca Sachtleben steigt aus, nimmt mehrere große Tüten aus dem Kofferraum und betritt das kleine Zimmer. „Ist das alles für uns?“, fragt die sechsjährige Leonie. Ja, das ist es.

Ein paar Worte zur Begrüßung. Große Reden sind nicht angebracht. Die Kinder sind aufgeregt, können gar nicht still stehen. Kurzes Rascheln und die Pakete sind ausgepackt. Fyn kann seines kaum tragen, so groß ist es. Er findet darin einen Modellbaukasten für einen Flughafen. Puppen, eine Laserkanone, Süßes. Alles Wünsche, die die drei Kinder an den Weihnachtsmann formuliert hatten. Erfüllt werden sie vom DRK Prignitz.
Seit Jahren unterstützt des DRK in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt sozial benachteiligte Familien. „Dieses Jahr haben wir 22 Kinder aus zehn Familien bedacht“, sagt Bianca Sachtleben. Sie wohnen in Wittenberge, Perleberg, Pritzwalk, Meyenburg und wie Familie Holst in Lenzen. Mitarbeiter überreichen die Geschenke persönlich. Auch Winterkleidung und Schuhe bringen Sie mit, Kleidung die zuvor in den Sozialboutiquen abgegeben wurde.
Mia Holst schaut genauso glücklich wie ihre Kinder. Der Anruf sei unerwartet gekommen. „Das ist wirklich eine große Hilfe. Familien mit wenig Geld können die Wünsche ihrer Kinder nicht erfüllen“, sagt sie. Selbst seit gut einem Jahr an den Rollstuhl gefesselt sei sie dankbar für jegliche Unterstützung.

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