Grüne Woche : Fleckviehfärse erringt Klassensieg

Manfred Glasers Tochter Jennifer führte die prämierte, tragende Fleckviehfärse in den Vorführring.
Manfred Glasers Tochter Jennifer führte die prämierte, tragende Fleckviehfärse in den Vorführring.

Glaser GbR aus Perleberg präsentiert auf der Grünen Woche in Berlin ein 1A-Tier

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22. Januar 2016, 11:00 Uhr

Nicht nur bei Milch, auch in der Rinderproduktion erzielen Prignitzer Landwirtschaftsbetriebe Spitzenleistungen. So errang die Glaser GbR aus Perleberg auf der diesjährigen Grünen Woche mit einer Fleckviehfärse einen bundesweiten Klassensieg.

Veranstalter der 5. Bundesschau war der Verband Deutscher Simmentalzüchter e. V. In die Wertung kamen 90 Zuchttiere. Manfred und Marco Glaser präsentierten aus ihrer Zucht zwei tragende Färsen im Alter über 21 Monate. Eine Fleckviehfärse, geboren am 8. Februar 2014, zeichneten die Preisrichter mit einem bundesweiten Klassensieg aus. Beim Wettbewerb über alle Klassen errang das 1 A-Tier aus der Prignitz einen ausgezeichneten 3. Platz. „Wir hätten hier noch besser abgeschnitten, doch war die Färse beim Vorführen im Ring nicht so gehorsam wie sie sein sollte“, meinte Manfred Glaser. Die zweite Färse errang in ihrer Klasse einen guten 4. Platz.
Auf die Ergebnisse können Vater und Sohn zu Recht stolz sein, leisten sie ihre ausgezeichnete züchterische Arbeit, unterstützt durch die Familie, doch im Nebenerwerb und investieren hier viel Zeit, Arbeit und Herzblut.

Der Klassensieg der Fleckviehfärse ist nicht der erste Zuchterfolg der Glaser GbR. So errang der Familienbetrieb 2014 auf der Mecklenburgischen Landwirtschaftsschau (MeLa) mit der Färse Aliza nicht nur einen Klassensieg, sondern auch einen Gesamtsieg über alle fünf Klassen. 2015 waren Glasers auf der MeLa mit ihrer Galloway-Zucht erfolgreich: Ihre Färse schaffte einen 2. Platz über alle extensiven Färsenrassen, in Iden/Altmark wurde sie Siegerfärse.

Wissen sollte man auch, dass zur Fleckviehherde der Glaser GbR der Zuchtbulle „Stramin P“ gehört. Die bundesweite Zuchtwertschätzung vom 15. Dezember 2015 vergab aufgrund seiner positiven Vererbung (Relativzuchtwert Fleisch RZF 119) einen vorderen Platz auf der Topliste der besten Bullen Deutschlands.

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