Abi-Treffen in Perleberg : Flashmob-Picknick zum 20.

Sie kamen, hatten sich viel zu erzählen und eine Menge Spaß.
Sie kamen, hatten sich viel zu erzählen und eine Menge Spaß.

Abi-Jahrgang 1997 des Gottfried-Arnold-Gymnasiums traf sich im Hagen

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18. September 2017, 08:00 Uhr

Persönliche Einladungen wurden nicht verschickt, „über WhatsApp und durch Weitersagen haben wir versucht, möglichst viele zu erreichen“, berichtet Birgit Bergmaier. Gemeint sind die „Glorreichen 100“, sprich der Abi-Jahrgang 1997 des Gottfried-Arnold-Gymnasiums. Zum 20. traf er sich am Sonnabend im Hagen. Gut, auf die „Glorreichen 100“ kamen sie nicht, aber für ein Wiesenpicknick reichte es schon. Und da wurde natürlich ordentlich aus der Schule geplaudert. So war Schulleiter Hartmut Schneider wohl von Yvonne Fuhrmanns (jetzt Bonke) Zeichentalent so begeistert, dass es - „war es ein Pferd oder Einhorn“ - bis in sein Direktorzimmer schaffte. Matthias Wieneke hingegen hatte Physik abgewählt. „Ich fand es spannend, aber meine Leistungen waren es nicht“, gesteht er. Heute ist er Di-plomphysiker. Während andere auch ohne Einsteins Relativitätstheorie relativ gut durchs Leben kommen, hat sie ihn gefesselt.

Grit Krügerke ist heute Architektin. Sie war es, die den Anstoß für den Flashmob gab. „Wir wollten uns einfach in ungezwungener Runde ohne großes Tara treffen und Spaß haben.“ Und so war nicht Gala angesagt, sondern Picknick-Look mit Kühltasche und Decke. Mathias Schwarz, besser bekannt unter Schwarzi von der Band „Fake“, kam gleich mit dem passenden Getränketransorter. Penne – „das war eine tolle Zeit“, sind sich alle einig. Für Schwarzi der Beweis, wie er sagt, dass man trotz 90-prozentigen Mathe-Staus das Abi mit 2+ schafft. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, er mochte Mathe und der Unterricht war nicht schlecht. Aber die Musik forderte eben auch Tribut. Heute ist er 1. Techniker beim Norddeutschen Rundfunk und in seiner Freizeit immer noch Musiker. Übrigens, am 9. Dezember ist er mit der „Detzen Band“ wieder in der Moorscheune.

Ansonsten ist allen von der Abi-Zeit noch recht lebendig in Erinnerung, dass viel gefeiert wurde. „Es ging von Dorf zu Dorf, von Partyscheune zu Partyscheune. Der krönende Abschluss fand im Schloss Waterloo statt.“

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