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Turnier Prignitzer Wirtschaft : Firmenchefs zielen aufs Tor

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Turnier der Prignitzer Wirtschaft wächst viertes Jahr in Folge / Initiator Benjamin Wiersch spricht über die Gründe des Erfolgs

von
erstellt am 19.Aug.2014 | 22:00 Uhr

Das Turnier der Prignitzer Wirtschaft zählt zu den jüngsten Veranstaltungen in der Region und nimmt seit der Premiere vor vier Jahren eine rasante Entwicklung. In diesem Jahr werden am 30. August mehr als 30 Firmenmannschaften in Perleberg teilnehmen. Redakteur Hanno Taufenbach spricht mit DAK-Gesundheit Bezirksleiter und Begründer des Wettkampfs Benjamin Wiersch über die Gründe des Erfolgs und seine eigenen sportlichen Ambitionen.

 

Herr Wiersch, die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Sportveranstaltung etabliert und von Jahr zu Jahr wächst, ist nicht sehr groß. Bei Ihrem Turnier ist das offenbar ganz anders.

Benjamin Wiersch: Ja, das stimmt und freut mich und meine Partner, die Wirtschaftsjunioren sowie die Bildungsgesellschaft Pritzwalk, ganz besonders.

Wie viele Mannschaften haben sich angemeldet?

Für das Volleyballturnier sind es 28, eine Rekordteilnahme, und im Fußball sind es sechs Mannschaften.

Nur sechs im Jahr der fürDeutschland so erfolgreichen Fußball-WM?

Eine Fußballmannschaft zusammen zu bekommen, ist deutlich schwerer. Das gelingt den größeren Unternehmen wie WDM Wolfshagen oder der Bildungsgesellschaft. Beim Volleyball können Frauen und Männer gemeinsam spielen, eine wirklich schöne Sportart.

Wer ist neu beim diesjährigen Turnier?

Zum Beispiel der Landkreis, die Stadt Wittenberge, die Awo. Wir sind kein eingeschworener Kreis, jeder ist willkommen, auch die ganz kleinen Betriebe.

Wie erklären Sie sich das konstante Wachsen des Turniers?

Ich sehen zwei Ursachen. Immer mehr Firmen räumen der Gesundheitsförderung einen hohen Stellenwert ein. Sie wollen etwas für ihre Mitarbeiter machen, sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Unser Turnier ist dafür eine Möglichkeit.

Dann haben wir mit den Wirtschaftsjunioren und ihrem Netzwerk einen starken Partner gewonnen. Die Zusammenarbeit mit Ihrer Zeitung vom ersten Turnier an ist ebenfalls ein Grund für die erfolgreiche Entwicklung.

Wie sportlich sollten die Teilnehmer sein?

Sie dürfen den Begriff Turnier nicht überbewerten. Es geht um den Spaß an der Bewegung, das Spiel steht im Vordergrund. Aber der Ehrgeiz gehört dazu, schließlich geht es auch um Platzierungen.

Was unterscheidet Ihr Firmenturnier von anderen Sportveranstaltungen?

Teamchef ist grundsätzlich eine Führungskraft aus dem jeweiligen Unternehmen, meist ist es sogar der Chef persönlich. Das fördert den Kontakt zu den Mitarbeitern, und die Chefs lernen sich untereinander kennen, knüpfen Kontakte.

Einmal Sport im Jahr und dann zurück an den Schreibtisch oder an die Werkbank. Wie nachhaltig kann das Turnier sein?

Zum einen beteiligen sich immer mehr Betriebe an dem von der DAK angebotenen Gesundheitsmanagement. Mittlerweile sind es zwölf der teilnehmenden Firmen. Andererseits sind durch das Turnier alte Betriebsmannschaften wieder neu aufgelebt, die sich regelmäßig zum Spielen treffen.

Was macht die Familie der Aktiven am Tag des Turniers?

Am besten sie kommt mit. Wir bieten ein Familienprogramm an, ganz besonders für Kinder wird es Angebote geben, darunter eine elektronische Torschussanlage und eine riesige Affenhüpfburg. Die Einrichtungen Knirpsenland und Piccolino machen ein Programm nach dem Motto „Mach mit. Mach‘s nach. Mach‘s besser!”.

Schauer und Starkregen prägen diesen Sommer. Haben Sie eine Alternative zum SSV Sportplatz?

Bei Regen gehen wir in die Rolandhalle.

In der Vergangenheit haben Sie den Erlös aus dem Turnier gespendet. Wird das wieder der Fall sein?

Wir spenden auch in diesem Jahr wieder mindestens 500 Euro an die kommunalen Kindergärten und unterstützen den Jugendsport am Veranstaltungsort ebenfalls mit 500 Euro. Im vergangenen Jahr kamen gar 1750 Euro zusammen. Darunter waren Hochwasserspenden.

Herr Wiersch, bitte verraten Sie uns am Ende des Gesprächs, wie Sie sich das Jahr über fit halten?

Ich habe meinen Personalcoach jeden Tag bei mir: Mein Hund Ronja hält mich fit. Zu den ausgedehnten Spaziergängen erkunde ich gern läuferisch die Natur. Im Urlaub gehört das Bergwandern allein oder in der Gruppe zu meinem großen Hobby.

Ansonsten achte ich auf eine gesunde Ernährung und genieße die Abwechslung an der Bewegung. Dazu gehören Snowboardfahren im Winter und Kitesurfen im Sommer.

Danke für das Gespräch.

 

 

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