Nach Brand in Kuhsdorf : Firma lobt Belohnung aus

Die Halle wird von den Flammen komplett zerstört. Das Feuer wütet über einen Tag.
Die Halle wird von den Flammen komplett zerstört. Das Feuer wütet über einen Tag.

Hagemanns und Polizei suchen Hinweise zur Aufklärung des großen Brandes

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19. Dezember 2017, 21:00 Uhr

Schwer hat der Schicksalsschlag der abgebrannten Lagerhalle die Firma Hagemann in Kuhsdorf getroffen. Die Unternehmensleitung weiß aber, dass es noch schlimmer hätte kommen können. „Wir danken vor allem den zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehr und vom Rettungsdienst vor Ort, die Schlimmeres verhindert haben. Bei dem Brand sind keine Menschen zu Schaden gekommen und auch unsere Tiere haben die starke Rauchentwicklung unbeschadet überstanden“, sagt Bettina Hagemann.

Der Brand hat das Unternehmen mit seinen 22 Mitarbeitern hart getroffen. „Das heißt, dass auch der Lebensunterhalt von 22 Familien an dieser Firma und dieser Halle hängen, sie ein wichtiger Teil unseres Unternehmens war“, sagt Robert Hagemann. Von vielen Seiten hat die Firma Hilfe und Unterstützung erfahren, um Rohstoffe und Waren an anderen Orten zunächst zu lagern. „Wir sind im Moment dabei, ein Mischfutterwerk zu bauen, um die Rohstoffe, die in dieser Halle lagerten, weiter zu verarbeiten. Es ist für uns nun eine noch größere Aufgabe das Vorhaben umzusetzen“, sagt Robert Hagemann. Bereits wenige Tage nach dem Feuer gab es erste Gespräche mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises. „Wir werden die Halle wieder aufbauen, weil wir sie für unser Unternehmen brauchen“, so Hagemann. Man sei sich seiner Verantwortung für den Betrieb und die Mitarbeiter bewusst und alle würden ihre ganze Kraft dazu verwenden, den Plan der Verarbeitung und Veredelung der Futtermittel trotz dieses herben Rückschlages umzusetzen.

 

Die 10 000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise, die von der Firma und ihrer Versicherung ausgelobt worden sind, werden von der Polizeidirektion Nord begrüßt. „Das Spurenaufkommen war gering und ein konkreter Tatverdacht konnte noch nicht begründet werden, so dass auch die Polizei um Hinweise zur Aufklärung der Straftat bittet“, so Polizeisprecher Toralf Reinhardt. Ein technischer Defekt werde ausgeschlossen.

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