Finanzspritze fürs Frauenhaus

Renate Sohst (l.) und  Susann Bill-Herrmann erhalten von Michael Vollmerich den Scheck über die 2500 Euro.
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Renate Sohst (l.) und Susann Bill-Herrmann erhalten von Michael Vollmerich den Scheck über die 2500 Euro.

Krombacher Brauerei unterstützt Wittenberger Einrichtung mit 2500 Euro

svz.de von
03. Dezember 2013, 11:33 Uhr

Renate Sohst und Susann Bill-Herrmann strahlen. Die Vorsitzende des Vereins Frauen für Frauen und das Vorstandsmitglied können einen symbolischen Scheck über 2500 Euro entgegennehmen. Spender ist die Krombacher Brauerei. „Jährlich wird das Unternehmen dort aktiv, wo die Not groß ist und dringend Hilfe benötigt wird“, sagt Michael Vollmerich. Er ist Gebietsverkaufsleiter für Krombacher und hatte sich gestern mit dem 2500-Euro-Scheck auf den Weg nach Wittenberge gemacht. Das Geld ist für das Frauenhaus bestimmt, das der Verein hier in der Stadt betreibt. Derzeit wird das Haus, ein Fachwerkgebäude, umfassend saniert und modernisiert. Beim Keller beginnend, müsse vieles getan werden, sagen Renate Sohst und Susann Bill-Herrmann. Unter anderem wird die Einrichtung auch eine neue Heizung erhalten. Die Nachtspeicheröfen als Heizquelle seien einfach zu teuer gewesen. „Wir müssen nach der Sanierung zum Teil auch neue Möbel anschaffen“, sagt Bill-Herrmann. Die Spende des Getränkeunternehmens sei also höchst willkommen.

Auf die Frage, wie der Verein Frauen für Frauen und die Brauerei zueinander fanden, verweisen die Vereinsvertreterinnen auf den Prignitzer Ingo Jeschke. Ihm habe man das zu verdanken. Ingo Jeschke aus Sadenbeck ist wegen einer Behinderung Frührentner. Das hält ihn aber nicht davon ab, sich für Vereine in der Prignitz einzusetzen, auch Kontakte zu Sponsoren herzustellen. Das Brauereiunternehmen griff seinen Vorschlag auf, unterstütze das soziale Anliegen des Vereins sehr gern, so Vollmerich.

Der Gebietsverkaufsleiter hatte noch einen zweiten Scheck seiner Brauerei dabei. Diese 2500 Euro gehen je zur Hälfte an den Reit- und Fahrverein Uenze, Außenstelle Weisen, und den Wittenberger Wassersportverein in Garsedow. Hintergrund sind Schäden durch das Hochwasser. (Der „Prignitzer“ berichtet noch ausführlich.)

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