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Der Prignitzer

24. September 2017 | 21:32 Uhr

Rudower See : Finale am Rudower See

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Initiative ruft zum dritten Arbeitseinsatz am Seerundweg auf und hofft erneut auf große Resonanz. Rundweg soll vollendet werden.

von
erstellt am 23.Feb.2017 | 10:00 Uhr

Für die Wasserqualität des Rudower Sees können die Lenzener derzeit aktiv nicht viel tun, für das Umfeld des größten Prignitzer Sees schon. Als großen Erfolg wertete Ralf Behrens, Mitinitiator der Arbeitsgruppe (AG) „Rettet den Rudower See“, deshalb auch den ersten gemeinsamen Arbeitseinsatz vor knapp zwei Wochen (wir berichteten).

Dem Aufruf der AG, den jahrzehntelang vernachlässigten Seerundweg wieder attraktiver zu gestalten, folgten knapp 150 Engagierte. Bei den Aufräumarbeiten wurde der verkommende und auf einigen Passagen kaum noch zu passierende Trampelpfad mit Minibagger, Motorsägen, Spaten oder Harken größtenteils geglättet, frei geschnitten und zu einem gut begehbaren Wanderweg gemacht. Außerdem wurden Rastplätze neu geschaffen und vorhandene auf Vordermann gebracht.

Hier haben vor allem der Kreisangelverband sowie Mitglieder des Kanuvereins und Lenzener Altherrenfußballer große Eigeninitiative gezeigt. „Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung. Es ist hoch anzuerkennen, dass neben vielen Lenzenern, hier sei stellvertretend auch mal der 87-jährige Georg Düwert genannt, Leute etwa aus Lüneburg oder Berlin mit angepackt haben“, dankt Ralf Behrens und berichtet von einem Schweriner, der sich nach einem Anruf eines Arbeitskollegen ins Auto gesetzt hat und an den See gefahren ist, um als Baggerfahrer zu helfen.

Auch das Amt Lenzen habe die Aktion organisatorischer begleitet. Bürgermeister Christian Steinkopf stellte schwere Technik zur Verfügung und einige Stadtverordnete beteiligten sich ebenfalls. „Alle haben gezeigt, dass sie bereit sind für die Stadt sowie den See und seine Umgebung etwas zu tun“, freut sich AG-Sprecher Behrens über das Engagement.
Doch noch gibt es einiges zu tun. „Es sind Restarbeiten zu erledigen, damit der Rundweg künftig mit Mähtechnik gepflegt werden kann“, weiß Behrens.

Die Zeit drängt. Denn wegen der naturschutzrechtlichen Auflagen dürfen Bäume, Gebüsche und andere Gehölze vom 1. März bis zum 30. September nicht geschnitten werden. Für das kommende Wochenende hat die Arbeitsgruppe deshalb zwei Einsätze angesetzt und hofft dabei auf ein ähnlich großes Echo bei den Lenzenern wie beim ersten Einsatz.

Am Samstag sollten sich Unterstützer ab 8 Uhr an der Kanalbrücke am sogenannten See-Ende (Zufahrt über die L13 Richtung Karstädt) mit Harken, Astscheren, Säge, Axt, Spaten und Schaufel einfinden. Am Sonntag sollen die Arbeiten (Treffpunkt ab 9 Uhr an der Badeanstalt) fortgesetzt werden. Behrens hofft auch auf diejenigen, die zu den bisherigen Terminen verhindert waren.

 

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