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Feuerwache erhält endlich geforderten Parkplatz

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Projekt ist Bestandteil des Haushaltes und wird morgen in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt

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erstellt am 05.Apr.2016 | 12:55 Uhr

Noch sind es neun Parkplätze vor der Wache, die im Einsatz für die Kameraden zur Verfügung stehen. Und das seit nun mehr über 20 Jahren. Der Versicherer aber fordert, dass entsprechend der Anzahl der Sitzplätze auf den Einsatzfahrzeugen auch Parkplätze vorzuhalten sind. Durchschnittlich kommen zwölf bis 15 Kameraden zur Alarmierung mit ihrem Privatfahrzeug, das dann auf der Straße abgestellt werden muss. Eine Situation, die nicht nur Stadt und Kameraden nicht befriedigt, sondern auch nicht den Anforderungen der Feuerwehr- und Gemeindeunfallkasse entspreche, wie Bürgermeisterin Annett Jura im Hauptausschuss betonte. Das zu verändern, genau daran arbeite die Stadt seit 2011.

In Vorbereitung der Baumaßnahme wurde im April 2014 ein baufälliges Nebengebäude abgebrochen und die Fläche am Hof beräumt. Hier soll der neue Parkplatz für mindestens 16 Fahrzeuge entstehen. Die Stellflächen werden etwas breiter als übliche, denn im Einsatzfall geht es um Schnelligkeit, erläutert Uwe Schleich, zuständig für Feuerwehr- und Katastrophenschutz bei der Stadt. Und auch dieser Aspekt muss beachtet werden: Die Zuwegungen müssen ebenerdig sein, damit niemand in der sprichwörtlichen Hitze des Gefechtes auf dem Weg zum Einsatz ins Straucheln kommt.

Mit den Parkplätzen entsteht auch eine eigene Auffahrt für die Pkw. „Denn Anfahrtswege der Kameraden und Ausfahrtswege der Wehr dürfen sich nicht kreuzen“, so Schleich. Zudem könne der Hof dann künftig auch als Ausfahrt für drei Einsatzfahrzeuge genutzt werden.

Bestandteil des Projektes ist neben einer neuen Umzäunung, die der der benachbarten Kreisverwaltung angeglichen werden soll, natürlich auch eine ausreichende Beleuchtung mit 20 Lux, die über Sensoren gesteuert werde, um Energie zu sparen. Ebenso ist ein neuer Ölabscheider geplant, „der alte ist bereits in die Jahre gekommen“, fügt Uwe Schleich an. In diesem Zusammenhang soll auch ein unterirdischer Tank abgebrochen und entsorgt werden.

Bereits im Haushalt 2013 war das Projekt aufgenommen. Umgesetzt ist es bis heute nicht. Der Grund: Das Geld reichte nicht, um all die Vorhaben der Stadt zu realisieren. So wurde der Parkplatz zurückgestellt und erneut in den Doppelhaushalt 2015/2016 aufgenommen. Verbunden ist damit für die Kameraden weiterhin Hoffen und Harren. Jetzt soll der Bau aber losgehen. Morgen wird das Projekt den Stadtverordneten vorgestellt. Der Bauantrag wurde im Februar bereits eingereicht, sofern die Baugenehmigung vorliegt, kann ausgeschrieben und mit der Umsetzung begonnen werden.  

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